Jubiläum ruft Erinnerungen wach

Hauptmannsgrün verfügt seit fast 60 Jahren über einen Kindergarten. 1983, vor 35 Jahren, entstand ein Neubau. Zum Fest am Samstag erinnerte sich die dienstälteste Erzieherin an die ersten Tage im neuen Gebäude.

Hauptmannsgrün.

Erzieherin Steffi Vogt erinnert sich noch genau an ihren ersten Tag im September 1983 in dem damals neuen Kindergarten von Hauptmannsgrün: "Es war alles wunderschön. Wir hatten ganz viel neues Spielzeug und neue Möbel."

Ihr berufliches Jubiläum fällt daher zusammen mit dem 35-jährigen Bestehen des heutigen Kindergartengebäudes, das die Einrichtung am Samstag mit einem Sommerfest feierte. Einen Großteil ihres Berufslebens hat die Erzieherin Steffi Vogt, die in fünf Monaten in den Ruhestand geht, in ihrem Wohnort und in diesem Kindergarten verbracht. Heute heißt er "Löwenzahn" und gehört zur Arbeiterwohlfahrt. Über die Jahre hat es mehrere Sanierungen gegeben, eine große vor fünf Jahren, bei der auch Brandschutzauflagen erfüllt wurden. Dann steckte die Gemeinde voriges Jahr noch einmal 52.000 Euro in die Einrichtung. Bürgermeisterin Marion Dick, die auch zu den Besuchern des Festes gehörte, sagte: "Wir haben die Terrasse saniert mit Sonnensegel, Rollerbahn und einer neuen Zufahrt."

An die Einweihung erinnern noch heute noch einige Spielsachen aus der damaligen Zeit, die Generationen von Kindern in den Händen hatten. "Unter anderem sind noch ein Schaufelradbagger und ein Traktor aus Holz da", berichtete Steffi Vogt.

Nötig sei der Neubau damals geworden, weil der alte Kindergarten, den es seit dem Jahr 1959 gab, aus allen Nähten platzte. "1983 waren die Zuständigkeiten anders als heute. Der Krippenbereich gehörte zum Gesundheitswesen und der Kindergarten zum Bildungswesen. Ich wechselte von der Krippe in den Kindergarten, weil hier eine Kollegin gesucht wurde", erinnert sich Steffi Vogt noch gut an die Anfänge im neuen Gebäude.

Bestens ausgelastet ist die Einrichtung auch heute noch: "Wir betreuen insgesamt 85 Kinder", erklärte dazu die Leiterin der Einrichtung, Miriam Hoffmann. 55 Kinder der Grundschule besuchen den Früh- und Nachmittagshort. In der Einrichtung werden Mädchen und Jungen zwischen ein und zehn Jahren betreut.

Die Lage sei ideal, sagte Steffi Vogt. "Die Kinder können zur Schule laufen, ohne dabei eine Straße überqueren zu müssen", nannte sie einen wesentlichen Standortvorteil. Auch Kinder aus den umliegenden Orten, so aus Lengenfeld und Reichenbach, besuchen die Kindertagesstätte, berichtete die Leiterin. Miriam Hoffmann ist es wichtig, dass die Kinder viel Zeit draußen an der frischen Luft verbringen, das Dorfleben kennenlernen und ihre Erlebnisse auch mit Projekten im Kindergarten verbinden können.

Die Eltern und das Erzieherinnen-Team hatten für das Fest ein Kuchenbuffet und eine Tombola vorbereitet. Der Zirkus Himmelblau aus Rodewisch gestaltete das Nachmittagsprogramm.

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