Klärungsbedarf zu Windrad-Plänen

Reichenbach.

Kaum war die Dienstagausgabe der "Freien Presse" per E-Paper online, hat noch am Montagabend der ins Auge gefasste Ersatzneubau des Windrades im Gewerbegebiet an der A-72-Anschussstelle Reichenbach den Stadtrat beschäftigt. Es soll größer werden und bis zu zehnmal mehr Strom liefern. Veit Bursian (FDP) fragte dazu an. Stephan Hösl (CDU) verwies auf die Nähe zu Schneidenbach und zum Wald und bat darum, "dass die Stadt Reichenbach da ihr Veto einlegt". Baufachbereichsleiter Sven Hörning erklärte, die alte Anlage solle durch ein sogenanntes Repowering erneuert werden. Zuständig sei der Landkreis. Sobald der Stadt alle Unterlagen vorliegen, sollen der Technische Ausschuss und die Ortschaftsräte einbezogen werden. (gb)

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    2
    Tauchsieder
    04.12.2019

    Herrliche Wortschöpfung - Repowering - !
    Doppelt so hoch, ein Monster von einem Windrad. Das bedarf einer völlig neuen Planung und Akzeptanz durch die Bevölkerung. Diese ist nicht mehr mit der alten Anlage gedeckt. Ein gebeuteltes Volk die dort wohnen. Erst die massiven Probleme mit der ganz in der Nähe befindlichen Mülldeponie Schneidenbach und nun dieses Monster. Wie leidensfähig ist der Mensch ?



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...