Kleine Tiere kommen in Brockau ganz groß raus

Auch Gäste aus Thüringen sind am Sonntag mit von der Partie gewesen

Brockau.

Der gute Ruf des Brockauer Kleintiermarkts hat sich soweit ins Thüringer Land verbreitet, dass immer mehr Züchter von dort ins Vogtland kommen. So war das auch am gestrigen Sonntag, als die Brockauer ins Bürgerhaus einluden. Arndt Müller, der Tauben mitbrachte, kennt den Markt schon und kommt öfter. Dieter Opitz aus Altenburg hatte vom Markt gehört und sich ebenfalls ins Auto gesetzt, um zu schauen, was im vogtländischen Brockau so los ist.

Ganz so groß wie eine Woche zuvor war das Gedränge dieses Mal nicht. Aber Puten standen trotzdem wieder neben Kaninchen, Hühnern und eben auch Tauben. Trotzdem fand nicht jeder, was er suchte. Christian Limbecker aus Lauschgrün hätte sich über Mährische Strasser gefreut. Leider waren keine dabei, denn Arndt Müller hatte Thüringer Kröpfer der Farbe schwarz gemövt mitgebracht, die Limbecker gefielen, aber eben nicht zu seinen Tauben zu Hause passten. Mit den Brieftauben von Arndt Müller konnte Christian Limbecker auch nichts anfangen, also blieb es bei einem Gespräch, über das, was Taubenzüchter so bewegt, der Habicht zum Beispiel. Er zwinge sogar Brieftaubenzüchter die Vögel über den Winter in der Voliere zu lassen, weil der Raubvogel dann weniger Nahrung in der Natur findet und bevorzugt nach Haustauben Ausschau hält.

Für Helmar Enge, Vorsitzender des Brockauer Kleintierzuchtvereins, war auch der zweite und für dieses Jahr letzte Kleintiermarkt ein Erfolg. "Ich habe auch heute wieder Züchter kennengelernt, die das erste Mal bei uns waren und dafür auch etliche Kilometer gefahren sind."

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...