Knöllchen: OB stellt sich vor Bedienstete

In der Diskussion um Falschparker pocht der Stadtchef auf Recht und Ordnung. Was Pflegedienste angeht, gibt es ein Gesprächsangebot.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Zeitungss
    09.07.2020

    @GW:Danke für den Beitrag, er spricht mir aus der Seeeeele, auch wenn es nicht weiterhilft. Es wird so kommen wie ich es vorhergesagt habe, wofür es reichlich ROT gab, bleiben. Bleibt nur zu hoffen, dass die Beitreiber und deren Anhang selbst einmal Opfer ihrer Tätigkeit werden. Die Vermischung von allgemeinen Parksündern und diesen Hilfsdiensten durch den OB, lässt die Richtung klar erkennen.

  • 4
    1
    GrauerWolf
    09.07.2020

    Es wäre zu einfach dem OB RC zu unterstellen, dass Ihm die Bedürfnisse Alter, Behinderter und Kranken weniger nahe stehen, wie Recht und Ordnung.
    Das Gegenteil ist der Fall!
    Liest man die Zeilen von Gerd Betka genau und ich gehe davon aus, dass er gewissenhaft recherchiert, lässt die Erwähnung mehrseitige Listen mit Verstößen aus der Verwaltung aufhorchen. Sicherlich hat der OB RC das Ordnungsamt aufgefordert ihn über den Sachstand zu unterrichten und genau das wird das Ordnungsamt "Dienst nach Vorschrift" und ohne Lösungsvorschlag, mit der Zuarbeit einer Liste von Dauerfalschparkern getan haben.
    Erschwerend kommt hinzu, dass unser politisierender FDP-Zahnarzt, so wie von Politikern gewohnt, gleich mal völlig vorbei am Thema, die Innerstädtischen Interessen der Händler auf das Thema aufpfropft, auch am Thema vorbei, an den sozialen Brennpunkten der Stadt Reichenbach wo die Grundproblematik entsteht, gibt es kaum noch Geschäfte und die haben genug Parkplätze. Aber genau da liegt der Hase im Pfeffer, unseren Stadträten fehlen ganz einfach der Input und die Erfahrungen aus den sozialen Brennpunkten unserer Stadt.
    Ein Beispiel aus der Praxis:
    Täglich liefert ein fahrbarer Mittagstisch aus Auerbach das Mittagsmahl für einen uralten Opa. Die Fahrer bringen rennend das Essen bis an die Haustür und genauso sportlich gehts retour, man könnte meinen der Leibhaftige ist hinter ihnen her. Diese Sportlichkeit hält sicherlich einerseits ihren mit heißer Nadel gestrickten Tourenplan am Laufen, anderseits schützen sie so die Unversehrtheit ihrer eigenen Geldbörse.

    Dieses Beispiel kann nun beliebig auf die anderen Dienstleister kopiert werden und das wären dann, nach den Ausführungen des OB RC, diese Delinquenten:
    " Also überall dort, wo sie mit ihrem egoistischen Verhalten Wege und Straßen blockieren und andere Verkehrsteilnehmer behindern." Im besten Falle geschehe das aus Unkenntnis der Regeln, im schlimmsten Falle "aus purer Ignoranz mit Vorsatz".

    Sondergenehmigungen sind kein Hexenwerk, die gibt es als Zufahrtsgenehmigung für Naturschützer in die Forstreviere, Sonderparkgenehmigungen für ganze Wohnviertel in Großstädten z.B. für Handwerker, Dienstleister etc.

    Also mein lieber OB RC, ganz ruhig und dezidiert die Sachlage betrachten und dann klug handeln.

    Meint Ihr Grauer Wolf

  • 4
    0
    klapa
    08.07.2020

    Der erste Versuch muss irgendwie untergegangen sein.

    Ich meinte, dass dem OB die 'Ordnung' vielleicht mehr am Herzen liegt als die Bedürfnisse Alter, Behinderter, Kranker und anderer Bedüftiger, wie Grauer Wolf sehr richtig ausführte.

  • 7
    1
    kartracer
    08.07.2020

    Übrigens wäre die ausstellende Behörde einer Sondergenehmigung, das Ordnungsamt, aber wer sägt schon gerne am eigenen Stuhl!!??

  • 7
    3
    kartracer
    08.07.2020

    Wie schön, daß Alles komplizierter gehandhabt wird, als es menschliches Hirn, wenn vorhanden, einzuordnen möglich wäre.
    Man könnte doch Drohnen zum Transport von Pflegekräften einsetzen, die Person am Einsatzort absetzen, die Drohne in der Luft parken, und nichts steht mehr im Weg. ( Ja das ist schwierig )
    Es gibt aber auch Kommunen, die stellen einfach Sondergenehmigungen zum Parken oder Einfahrgenehmigungen aus, für Dienstleister, die entsprechende Notwendigkeit nachweisen können, diese dann in den Einsatzfahrzeugen hinter der Scheibe sichtbar angebracht sind. ( Das ist null Problemo )
    Kann es sein, daß sich gerade wegen derartiger Banalitäten, der Wasserkopf der Behörden immer weiter aufbläht?
    Ach ja, sorry, wir leben ja im Staat der Bürokraten.

  • 4
    4
    Zeitungss
    08.07.2020

    Es war nicht anders zu erwarten, die leeren Kassen fallen mehr ins Gewicht. @GW hat es auf den Punkt gebracht und es ist dem absolut nichts hinzuzufügen. Warten wir ab bist der erste Krankenwagen oder die Feuerwehr im Einsatz zur Kasse gebeten wird, sollte unter dem Verständnis des Herrn OB keine Hürde sein. Die Pflege- und andere Dienste dieser Art, werden hoffentlich ihre Arbeit entsprechend organisieren, auch wenn der Kund das Nachsehen hat, anders ist der Bürokratie nicht beizukommen, leider.

  • 6
    2
    GrauerWolf
    08.07.2020

    Well roared, lion...
    ...aber komplett am Thema vorbei! Es geht nicht generell um Recht und Ordnung, sondern um:
    "Kraftfahrzeuge von ambulanten Pflegediensten, ambulanten Mittagstischen, fahrbarer Mittagstischen, Paketdienstleistern, Rettungsdiensten, alles notwendige Dienstleistungen um die Lebensqualität der meist überalternden Bevölkerung hier in den neuen Bundesländern abzusichern."

    Meint Ihre Grauer Wolf