Kommunen kontrollieren Maskenpflicht

Ersuchen um Amtshilfe nicht überall bekannt

Reichenbach.

Nachdem der Vogtlandkreis am 8. Oktober erklärt hatte, dass seit 1. September "keine Bußgelder wegen des Nichttragens von Mund-Nasen-Schutzmasken verhängt" wurden, hakte "Freie Presse" nach: Wie wurde die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht kontrolliert? Antwort: Die Kontrolle erfolge "in erster Linie durch die Ortspolizeibehörden, welche vom Gesundheitsamt des Landkreises um entsprechende Amtshilfe ersucht wurden". Verstöße werden demnach nach Information durch die Polizei und die Ordnungsämter zentral durch den Landkreis geahndet.

Reichenbach hatte am 30. September erklärt, dass dem Ordnungsamt keine diesbezügliche Aufforderung zur Amtshilfe bekannt sei. Am gestrigen Freitag hieß es nun: Die Stadt sei vom Landratsamt am 6. April unter Bezugnahme auf die erste Corona-Schutz-Verordnung vom 31. März um Amtshilfe ersucht worden. Die Maskenpflicht werde wie die Einhaltung der Abstandsregel vom Gemeindlichen Vollzugsdienst bei seinen Streifen kontrolliert.

Für Plauen ließ Pressesprecherin Silvia Weck wissen: "Der Stadt Plauen liegt mit Schreiben des Vogtlandkreises vom 24. März 2020 ein Amtshilfeersuchen vor, welches die Unterstützung aller mit der Pandemie in Zusammenhang stehenden Maßnahmen zum Inhalt hat." Die Stadt komme diesem bis heute nach.

Aus Auerbach informierte Pressesprecher Hagen Hartwig: "Aktuell liegt der Stadtverwaltung Auerbach kein Amtshilfe-Ersuchen des Gesundheitsamtes (...) für Kontrollen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung vor." Das Ordnungsamt kontrolliere trotzdem intensiv. Die Kooperation mit Händlern und Geschäftsleuten bei der Umsetzung der Hygieneregeln funktioniere gut. (gb)

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