Künstlerin entdeckt in Plauen markante Spuren

Kunstwerke aus internationalem Friedensprojekt an Stadt übergeben - 800 Euro fließen für den Ankauf

Plauen.

Die Stuttgarter Künstlerin Klaudia Dietewich war in 50 Mitgliedsstädten des internationalen Kunst- und Friedensprojektes der Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden) mit der Kamera auf Spurensuche, um Markantes abstrakt zu fotografieren.

In Plauen entschied sie sich für zwei Motive, die als Bilder am Montag an Kulturbürgermeister Steffen Zenner (CDU) übergeben wurden. So war die Künstlerin fasziniert von den mit Asphalt ausgegossenen Betonplatten im Bereich der Straßenbahnschienen vorm Rathaus. "Das Motiv habe ich ausgewählt, weil es mich an einen alten japanischen Holzschnitt erinnert und damit auch eine Hommage an die Nation ist, die Mayors for Peace gegründet hat", sagte Dietewich. Fotografiert wurde zudem eine "Spur" auf der Melanchthonstraße. "Ich sehe darin einen Turm. In und um Plauen gibt es ja viele sehr unterschiedliche Türme.  Meine Spur erinnert mich an die Silhouette des Bärensteinturms", so die Künstlerin. 800 Euro gibt Plauen für den Ankauf beider Kunstwerke aus. Die Bilder waren bis Sonntag in der Malzhausgalerie zu sehen. (lie)

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