Kulturbund macht die 150 voll

Ortschronist Friedrich Machold referierte zum Jubiläum in Lengenfeld. Aber sogar Sigmund Jähn ist schon da gewesen.

Lengenfeld.

Es war ein Jubiläum. Und zahlreiche Gäste kamen. In dieser Woche begrüßte der Kulturbund Lengenfeld zum 150. Mal einen prominenten Gast zum Kulturbundgespräch: Ortschronist und Kulturbundmitglied Friedrich Machold sprach über 150 Jahre Schankstätten und Gastwirtschaften in Lengenfeld.

Das Jubiläum nutzte Bürgermeister Volker Bachmann (Pro Lengenfeld) für eine kleine Anerkennungsurkunde, verbunden mit 150 Euro für die Vereinskasse. Am Rande der Veranstaltung sagte der Stadtchef: "Die Kulturbundgespräche sind eine Bereicherung für die Stadt. Viele verschiedene Gesprächspartner waren hier schon zu Gast und haben über die unterschiedlichsten Themen referiert. Es war eigentlich für jedes Interessengebiet etwas dabei."

Das Jubiläum bescherte zugleich einen Besucherrekord. Rund 130 Gäste lauschten dem Vortrag. Etwa 30 Interessenten mussten die Veranstalter wegen Überfüllung wieder nach Hause schicken und auf den Wiederholungstermin am 20. November verweisen.

Die Veranstaltungsreihe hatte 1980 der damalige Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende Gottfried Seltmann ins Leben gerufen. Seitdem nahmen auf dem Gesprächsstuhl Prominente aus nah und fern Platz. Oft lud der Kulturbund auch Gesprächspartner ein, die über ihr ungewöhnliches Leben oder ihre ausgefallenen Tätigkeiten berichteten. Zu den prominenten Besuchern gehörten der Kosmonaut Sigmund Jähn, die Schauspielerin Franziska Trögner, die Chefin des Deutschen Kulturbundes, Barbara Kellerbauer, die Politikerin Sarah Wagenknecht, der Autor und Kabarettist Bernd Lutz Lange, die Sängerin Angelika Mann, der Theologe Friedrich Schorlemmer und sein Bruder Andreas und der Schriftsteller Utz Rachowski.

Aber auch viele regionale Gesprächspartner holte sich der Kulturbund ins Haus, erklärt der Vorsitzende Friedhelm Wappler und zählt auf: "Wir hatten die Chefs vieler Firmen aus und um Lengenfeld zu Gast, Kobra war darunter, die Klopfermühle, die Filztuch, den Reitstall Heckel." Auch in Zukunft soll es laut Wappler weitere Kulturbundgespräche geben.

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