Lengenfelder Stadtrat startet mit sieben neuen Mitgliedern

Alle Posten sind vergeben, alle Gremien besetzt. Noch stärker als bisher wiegt das Gewicht der Bürgerinitiative in Lengenfeld.

Lengenfeld.

Aus sieben neuen und elf Stadträten, die schon länger im Rat sitzen, setzt sich das Lengenfelder Parlament zusammen, das sich am Montag zur konstituierenden Sitzung traf. Die Neuwahl im Mai brachte eine leichte Verschiebung des Schwergewichts zugunsten der Bürgerinitiative Lengenfeld mit sich. Diese ist jetzt mit 13, statt wie bisher mit zwölf Sitzen vertreten. Die CDU musste einen Sitz abgeben und entsendet jetzt noch drei Vertreter in den Stadtrat.

Die "Neuen" der BIL heißen: Matthias Böttger, Mario Wolf, Steve Dittes, Ronny Meißner, Uwe Morgner und Annett Franzke. Für die CDU sitzt Mandy Zisowsky neu im Stadtrat. Sie war bisher Ortsvorsteherin in Irfersgrün. Auch Uwe Morgner war bisher in Schönbrunn als Ortschaftsratsvorsitzender aktiv. Mario Wolf gehörte als sachkundiger Einwohner schon dem städtischen Technischen Ausschuss an. Alle anderen sind kommunalpolitische Neulinge.

Bürgermeister Volker Bachmann (Pro Lengenfeld) stehen wieder zwei Stellvertreter zur Seite. Ingo Zöbisch (BIL) ist die Nummer eins. Er behält seinen ehrenamtlichen Stellvertreterposten. Den zweiten Stellvertreterposten übernimmt künftig Matthias Böttger (BIL), der Jürgen Frank (BIL) ablöst. Er setzte sich in geheimer Wahl gegen Andreas Heyne (CDU) durch.

Über die Besetzung der städtischen Ausschüsse einigten sich die Stadträte in offener Abstimmung. Sie folgten den auf den Beschlussvorlagen stehenden Vorschlägen. Demnach gehören dem Technischen Ausschuss an: Ingo Zöbisch, Volker Sönnichsen, Mario Wolf, Jürgen Frank, Ronny Meißner (alle BIL) und Mandy Zisowsky (CDU). Fünf sachkundige Einwohner stehen dem Technischen Ausschuss beratend zur Seite: Jörg Troidl, Falk Schawaller, Gerald Merz, Friedhold Böttger und Marcel Dietel. Der Verwaltungs- und Finanzausschuss setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Matthias Böttger, Annett Franzke, Simone Hübschmann (alle BIL), Matthias Lewek (SPD), Wolfgang Schmutzler (CDU), Helga Meyer (Die Linke).

Auch einen Ältestenrat hat das Gremium wieder gebildet. Den Vorsitz dieses Kreises übernimmt entsprechend der Geschäftsordnung der Stadt Lengenfeld der Bürgermeister. Jede Ratsfraktion entsendet dorthin ein Mitglied. Da die SPD und Die Linke mit nur je einem Sitz im Stadtrat vertreten sind, können sie keine Fraktion bilden und daher auch nicht dem Ältestenrat angehören. Der Ältestenrat besteht demzufolge aus Volker Sönnichsen und Andreas Heyne. Dem Gremium müssen nicht zwangsläufig die ältesten Stadträte angehören. Vielmehr geht es darum, diesen Rat mit erfahrenen Kommunalpolitikern zu besetzen, die dann das Ergebnis aus Beratungen in die Fraktionen tragen.

In Lengenfeld gibt es auch einen Beirat für geheimzuhaltende Angelegenheiten. Dieser hatte aber in der zurückliegenden Legislaturperiode vergleichsweise wenig zu tun, erklärte der Bürgermeister. Ein einziges Mal trat dieser Beirat zusammen, um über die Vergabe eines Straßennamens zu beraten. Das Ergebnis sollte erst am Tag der Einweihung bekannt werden.

Vier Mitglieder entsendet die Stadt Lengenfeld in den Planungszweckverband "Industrie und Gewerbegebiet Autobahnanschlussstelle Reichenbach/Vogtland". Sie heißen: Ingo Zöbisch, Simone Hübschmann, Steve Dittes (alle BIL) und Andreas Heyne (CDU).

Bürgermeister Bachmann nutzte die Gelegenheit, den ausscheidenden Stadträten Alexander Schwabe, Joachim Oelschlägel, Friedhold Böttger, Thomas Modes, Birgit Habermann, Bernd Reiher und Jörg Troidl und dem bisherigen langjährigen Ortsvorsteher aus Plohn, Werner Nierbauer, mit einem Buch-Geschenk zu danken.

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