Limbacher können lustig und besinnlich

Die Hofweihnacht war eine Veranstaltung mit vielen Facetten. Der ganze Ort hat für das Gelingen mit angepackt.

Limbach.

Die Limbacher Hofweihnacht hat am Samstag viele Besucher auf das Gelände an der Montessorischule und ins Schulhaus gelockt. "Ich hätte nicht gedacht, dass so viele kommen. Es ist ja allerhand los in der Umgebung und viele fahren weg", sagte Bürgermeister Bernd Damisch. Die Hofweihnacht, die alle zwei Jahre stattfindet, stemmen die Limbacher vorwiegend mit eigenen Kräften. Die Sportgemeinschaft mit Jens Göbel an der Spitze hatte die Fäden in der Hand. Die Schule stellte die Räume und brachte sich ins Programm ein. Limbacher Händler und Gewerbetreibende halfen mit Manpower oder Verkaufsständen. Die Lustigen Limbacher sorgten für weihnachtliche Stimmung. Die Cheerleader der Montessorischule verbanden Weihnachten und modernen Sport.

Ariane Dittmann, die mit ihrer Tochter gekommen war, freute sich auf den leckeren Kartoffelkuchen in der Hutzenstub, die den ganzen Nachmittag gut gefüllt war. Andere Besucher staunten über die Exponate der Ausstellung, die Falk Naumann zusammengetragen hatte. So eine Szene mit Jägern, Hofstaat, Kutsche und Karl Stülpner-Figuren hatten viele noch nie gesehen. Staunende Augen verfolgten den Zug über die Göltzschtalbrücke im Diorama Spur Z, das der Organisator zur Verfügung stellte. Von anderen Leihgebern stammten Puppen, ein Puppenhaus, altes Spielzeug und Bücher. So mancher erinnerte sich da an seine eigene Kindheit. Das Bilderbuch von der Waldschule hatten wohl viele im Bücherschrank.

Eltern der Montessorischüler betätigten sich als Verkäufer und priesen Bastelarbeiten oder andere Erzeugnisse an. Das Geld geht in die Klassenkasse und wird zum Beispiel für Ausfahrten genutzt. "Es ist doch schön, wenn alle miteinander etwas tun und nicht nur die Eltern bezahlen müssen", sagte eine Mutti. Am Stand des AWO-Kindergartens gab es Kleinigkeiten für das Fest oder heiße Schokolade zum Aufwärmen.

Wer dem Trubel für ein paar Minuten entfliehen wollte, konnte auch das. Die Kirchgemeinde hatte dafür einen Raum der Stille hergerichtet. Die Hofweihnacht findet alle zwei Jahre statt. Begonnen wurde im ehemaligen Rittergut. "Hier sind wir auf öffentlichem Gelände und haben bis zu den Toiletten alles vor Ort", nannte Bernd Damisch als Grund für den Umzug.

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