Lions-Club feiert 25. Geburtstag

Die Reichenbacher Gruppe der Service- Organisation hat sich der Hilfe für Bedürftige, Kinder und Kulturprojekte verschrieben. Dabei gab es auch Überraschungen.

Reichenbach.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Lions-Clubs Reichenbach sind am Dienstagabend Mitglieder des Clubs, Vertreter befreundeter Lions-Gruppen aus Plauen und Greiz sowie deren Partner gekommen.

Angelika Meeth-Milbradt, District Governor und das aktuelle Oberhaupt der sächsischen Lions, wurde als Ehrengast begrüßt. Sie charakterisierte die Lions als Botschafter der Menschlichkeit vom Lokalen bis zum Internationalen. Sie ermunterte, auf die Jugend zuzugehen und Frauen in die Arbeit einzubeziehen. Viele Jahre sei das Engagement eine Männerdomäne gewesen und vor allem in Großstädten auch geblieben. Der Reichenbacher Club hat etwa 20 Mitglieder, darunter auch Frauen. Präsidentin Martina Müller stellte die aktuellen Initiativen des Vereins vor.

In diesem Jahr wurden zwei achte Klassen der Weinhold-Oberschule in der Bäckerei Forbriger mit dem Thema "Gesunde Ernährung" vertraut gemacht. Nach dem Erfolg des ersten Second-Hand-Basars 2017, dessen Erlös an die DRK-Suchtberatung ging, war in diesem Jahr die Abteilung Eisschnelllauf des TSV Mylau Empfänger einer Spende in Höhe von 6000 Euro. Der dritte Basar mit Marken-Kleidung und Accessoirs findet am zweiten Adventswochenende an der Zwickauer Straße 8 statt. Mit dem Geld soll die Hausaufgabenhilfe im Sozialverein Leuchttum unterstützt werden. Der Verein erhielt bereits Geld vom Erlös der drei Sommer-Picknicks im Park der Generationen. Am dritten Picknick beteiligte sich die Woba und kam so in Kontakt mit der Kinderarche, was zum neuen Domizil der Jugendwohngruppe führte.

Der Gründungspräsident des Clubs war Klaus Suhr, damals Geschäftsführer bei einem Reichenbacher Unternehmen. Gründungsmitglied Birgit Keßler sowie Klaus Schäfer und Marietta Jeschke und hatten eine Präsentation zu 25 Jahren erfolgreicher Arbeit zusammengestellt. Dabei wurde auch an die ersten Aktionen wie den Glühweinverkauf zugunsten des Diakonievereins und der Lebenshilfe sowie zur Mitfinanzierung der Postmeilensäule am Kölbelschen Eck oder Spenden an das Regenbogenhaus erinnert. Geld aus drei Kunstauktionen floss in die Pestalozzischule. Unterstützt wird auch die Arbeit der Kunsthalle Reichenbach sowie der Ankauf der Plastik "Jahrhundertschritt" von Wolfgang Mattheuer. Dank des Clubs steht eine Plastik von Marietta Jeschke im Park der Generationen und das Wasser im Pink Pool sprudelt.

Das größte Projekt des Vereins war die Finanzierung eines neuen Kühlfahrzeuges für den Reichenbacher Tafel-Verein. Nach dem Aufruf der Lions kamen 31.000 Euro zusammen, eine Summe, mit der die Mitglieder unter dem damaligen Präsidenten Michael Kirsten nie gerechnet hatten. Anfangs gab es sogar Zweifel am Erfolg des Projektes, so Kirsten. Allein in den vergangenen acht Jahren wurden mehr als 50.000 Euro gespendet. In 25 Jahren waren es weit über 100.000 Euro. Für Kirsten ist auch die Vorbildwirkung wichtig, die zu weiteren Aktivitäten vor Ort führen soll.

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