Lok-Museum öffnet am Pfingstsonntag

Der Rollbockverein nimmt langsam wieder Fahrt auf

Nach der coronabedingten Wartezeit und dem Wegfall mehrerer Veranstaltungen nimmt die Saison des Traditionsvereins Rollbockbahn Oberheinsdorf wieder Fahrt auf. So steht am Pfingstsonntag von 14 bis 17 Uhr die erste Öffnung des Museums Lok-Schuppen an, wie Vereinschef Peter Kober mit Hinweis auf dafür geltende Hygienemaßnahmen sagt. "So ist an der Kasse Mundschutz zu tragen, wir bitten auch um die strikte Einhaltung des Mindestabstandes."

Künftig öffnet der Lok-Schuppen wieder jeden dritten Sonntag eines Monats, das nächste Mal dann am 21. Juni. Zu sehen ist neben der historischen Rollbocktechnik auch wieder die Ausstellung zum Jubiläum 125 Jahre Mylische Berta. In der Coronapause haben die Vereinsmitglieder die verblichenen Fotos der Schau gegen neue ausgetauscht. "Zudem wurde gründlich sauber gemacht", sagt der Vereinschef und informiert über weitere Vorhaben. So will sich der Verein wie geplant am Denkmaltag im September beteiligen, auch über das Nachholen etwa des Festes zum Berta-Jubiläum und des erstmaligen Foto-Shootings für Eisenbahn-Fans wird nachgedacht. "Wenn wir beides nicht im Herbst unterbringen, holen wir die Veranstaltungen nächstes Jahr nach." Ob der traditionelle Adventsmarkt stattfindet, ist ebenfalls noch offen.

Zudem hat der Rollbockverein ein Hygienekonzept für Trauungen im Personenwagen erstellt, über das das Gesundheitsamt zu entscheiden hat. Finden Eheschließungen wieder in den Außenstellen des Reichenbacher Standesamtes statt, ist dann auch der Personenwagen wieder eine Option. Die drei bisher angemeldeten Trauungen waren abgesagt worden. (gem)

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