Märchenhafte Kunst erobert Burg

Bärbel Bitterlich aus Schwarzenberg stellt in Mylau aus. Zur Eröffnung will sie morgen auch ein Märchen erzählen.

Mylau.

Auf Burg Mylau wird morgen, 18 Uhr eine neue Ausstellung eröffnet. Bärbel Bitterlich aus Schwarzenberg zeigt "Märchenhafte Kunst". Rund 30 Werke hat die 58-Jährige mitgebracht, die als Lehrerin für Kunsterziehung an der Kompakt-Schule in Zwickau arbeitet, als Schulberaterin für Jenaplan-Pädagogik tätig ist und ein Fernstudium für Malerei und Grafik in Hamburg angeschlossen hat. Seit gut 20 Jahren ist sie Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft.

Die Ausstellung, die bis Ende Februar 2019 zu sehen sein wird, umfasst Acrylbilder sowie Holzbilder mit beweglichen Elementen. Eine kleine Serie mit Clown-Porträts findet sich darunter ebenso wie diverse Nachtstimmungen. "Nacht und Mond spielen bei mir häufig eine Rolle. Man träumt in der Nacht und lässt den Alltag hinter sich", sagt sie.

Das Märchenhafte hat es ihr angetan. Nicht nur in den Bildern. Sie erzählt auch gern Märchen, am liebsten unbekannte, auch aus anderen Ländern. "Denn da wissen die Zuhörer noch nicht wie es ausgeht. Beim Zuhören entstehen die Bilder im Kopf. Das ist Fantasie. Wunderbar", sagt sie. Auch morgen bei der Vernissage will sie eine Geschichte erzählen. "Märchen sind für uns eine Seelennahrung", ist sie überzeugt. Wenn sie frei erzählt, ganz ohne Manuskript, berührt das die Menschen - egal ob bei Kindern, Erwachsenen oder im Seniorenclub.

In der Ausstellung wird auch Bärbel Bitterlichs neuer kleiner Kalender "Schirmchen-Geschichten 2019" zu erwerben sein, den sie zusammen mit ihrem Sohn Reimar gestaltet hat. "Schirme beschützen und behüten uns", erklärt die die Idee dahinter. So wohlbehütet darf es gern durchs neue Jahr gehen.

Die Ausstellung "Bärbel Bitterlich: Märchenhafte Kunst" auf Burg Mylau ist bis Ende Februar 2019 zu den Museums-Öffnungszeiten zu sehen: Dienstag bis Donnerstag sowie Samstag/Sonntag, 11 bis 17 Uhr.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...