Mai-Hochwasser - Freistaat zahlt für Flutschäden

Reichenbach/Plauen.

Der Freistaat Sachsen will den vom Mai-Hochwasser betroffenen vogtländischen Kommunen in Sachen Straßenbau jetzt unter die Arme greifen. Darüber hat das Wirtschaftsministerium nun nach einem Beschluss der Staatsregierung informiert. Schäden in Höhe von 27 Millionen Euro waren an kommunalen Straßen bilanziert worden. "Wir werden die Kommunen mit einer 90-prozentigen Förderung bei der Instandsetzung ihrer Straßeninfrastruktur unterstützen. Abweichend von den Regelungen der Richtlinie werden dabei auch Maßnahmen an sonstigen öffentlichen Straßen gefördert", so Verkehrsminister Martin Dulig (SPD). Für den Wiederaufbau werden die bürokratischen Hürden niedrig gehalten. Gebaut werden darf, ohne dass der Förderbescheid schon da ist. Damit kann es zügig losgehen. "Für alle förderfähigen Maßnahmen wird ein förderunschädlicher vorzeitiger Maßnahmebeginn ab dem 24. Mai 2018 zugelassen", heißt es. (tb)

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1Kommentare
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  • 1
    2
    WilhelmTell
    23.08.2018

    Wäre es nicht viel billiger und für die Geschädigten weniger belastend und beruhigender, endlich mehr für effizienten, PRÄVENTIVEN Hochwasserschutz zu investieren?
    Aber solange der Soli sprudelt sind die geschädigten Wähler Nebensache! Bis die AfD 2019 stärkste Partei wird?
    Mir wird bang um Sachsens Demokratie!



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