Musikschüler geben Konzert für alle Sinne

Treuener Stadtkirche als Kulisse für Weihnachtsflair

Treuen.

Wer später als eine halbe Stunde vor Beginn der "Nacht der Nächte" erschien, musste sich weit hinten in den Kirchenbänken einreihen - falls es dort noch Freiräume gab. Oder auf einer der drei Emporen. Aber auch die waren ruckzuck besetzt. Obwohl mittlerweile zum sechsten Mal aufgeführt, schien das zweistündige Weihnachtsprogramm der Rodewischer Musikschule am frühen Samstagabend nichts von seiner Faszination verloren zu haben. Austragungsort war diesmal die St.-Bartholomäus-Kirche Treuen.

Ähnlich wie in den Zuschauerbänken hielt sich auch die Armfreiheit auf der Bühne in Grenzen. Dort mussten knapp 90 Akteure untergebracht werden: Musikschulorchester und -chor, Instrumental-Ensembles, Gesangssolisten und Kinder der musikalischen Früherziehung. Im Mittelpunkt stand die Weihnachtsgeschichte, erzählt mit Worten, traditionellen und modernen Liedern, Lichtspielen und einer Multimedia-Präsentation auf übergroßem Bildschirm.

Einige Akteure schnupperten zur "Nacht der Nächte" erstmals Bühnenluft vor Publikum. Die jüngsten Sänger und Instrumentalisten sind im ABC-Schützen-Alter. Peter Wappler, Vize-Direktor der Rodewischer Musikschule, räumt musikalischer Früherziehung einen wichtigen Stellenwert ein. Das älteste Chormitglied ist übrigens um die 70 Jahre alt. Zur Advents- und Weihnachtszeit herrscht in der Musikschule Konzert-Hochbetrieb. Etwa zwölf Termine stehen im Kalender. (dien)

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