Nazi-Marsch: Wirtschaft spürt Schaden

IHK setzt Statement gegen Fremdenhass

Plauen.

Imageschaden fürs Vogtland: Die regionale Wirtschaft spürt die Auswirkungen der von der rechtsextremistischen Partei Der dritte Weg produzierten Fackelmarsch-Bilder aus Plauen. Nach der Aktion am ersten Mai sorgten sie bundesweit und auch international für Aufsehen. "Die Wahrnehmung unserer Region als fremdenfeindlich und nationalistisch ist nicht zu akzeptieren und gefährdet nicht nur unseren Wirtschaftsstandort, sondern auch das Ansehen Sachsens", heißt es in einer jetzt herausgegebenen Presseerklärung der IHK-Regionalkammer Plauen.

Als Folgen mache sich ein Erschweren bei der Gewinnung von Fachkräften aus dem In- und Ausland, der Vertrauensrückgang nationaler und internationaler Kunden sowie bei Investoren und Gästen in touristischen Einrichtungen des Vogtlands bemerkbar, beklagen verantwortliche Firmenchefs. Die regionale Unternehmensvertretung distanziert sich in dem vorgelegten Papier von Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und stellt sich gegen das Schüren von Ängsten. Ein Klima von Weltoffenheit, Willkommenseins und Toleranz sei für internationale Handelsbeziehungen und den benötigten Zuzug gut ausgebildeter Fachkräfte Voraussetzung, betonen die Unternehmer des IHK-Präsidiums in ihrer Mitteilung. (nij)

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