Nema und Teutonia erhalten Geld

Netzschkau reicht Mittel für Jugendförderung aus

Netzschkau.

Die Netzschkauer Stadträte haben in ihrer Sitzung am Dienstagabend über die Verteilung der Jugendpauschale für 2020 entschieden - zwei Vereine hatten dafür Einzelmaßnahmen eingereicht. Insgesamt knapp 6700 Euro sollen sie nun für ihre Projekte erhalten. Allerdings sind nicht alle Maßnahmen förderfähig. Der TSV Nema Netzschkau, der rund 2200 Euro erhält, hatte Geld für zehn Aktionen beantragt, von denen sechs der Richtlinie entsprachen. Zudem bekommt die Abteilung Wasserball des TSV 2150 Euro für vier Einzelmaßnahmen. Bei sieben Vorhaben wird der FC Teutonia mit 2350 Euro bezuschusst. Der Restbetrag von etwa 75 Euro bleibt ungenutzt.

Die Jugendpauschale können Kommunen beantragen, die keine hauptamtliche Jugendarbeit haben. Der Maximalbetrag des Kreises liegt bei 6,20 Euro für jeden im Ort lebenden Einwohner bis zu 25 Jahren. Zu diesem Betrag legt die Kommune die selbe Summe drauf. Netzschkau hat 548 Einwohner dieser Altersklasse. Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) stellte klar, dass es sich hierbei nicht um eine Vereinsförderung handelt. Den Antrag können genauso gut Privatpersonen oder andere Vereinigungen stellen. Allerdings müssen die geförderten Maßnahmen offen für alle Teilnehmer dieser Altersklasse sein.

Stadtrat Kai Heroldt (CDU) hatte zuvor angefragt, warum die Jugendfeuerwehr nicht in den Genuss der Gelder kommt. "Die Stadtverwaltung hatte die Vereine angeschrieben. Es gab keine weiteren Rückmeldungen. Die Jugendfeuerwehr wird außerdem aus anderen Quellen unterstützt", sagte der Ortschef. Jürgen Dillner (CDU) monierte, dass einmal der TSV Gelder beantrage und die Abteilung Wasserball extra. Das sollte möglichst in einer Hand bleiben. Der frühere Stadtrat hätte sich bereits dazu positioniert. (pstp)

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