Neuberin-Museum erinnert an Heinz Graupner

Anlässlich des 80. Geburtstags des Malers und Grafikers ist eine Gedenkecke eingerichtet worden. Der Webmeister liebte die Aquarell-Technik.

Reichenbach.

Mit einer kleinen Gedenkausstellung im Foyer erinnert das Neuberin-Museum Reichenbach an den 2014 verstorbenen Maler und Grafiker Heinz Graupner, dessen Geburtstag sich morgen zum 80. Mal jährt. Museumsmitarbeiterin Jacqueline Heidel hat drei seiner Bilder mit einem Text zu Leben und Werk des Künstlers verbunden.

Heinz Graupner wurde am 3. September 1936 in der Bachstraße 1 in Reichenbach geboren. Kindheit und Jugend verlebte er am Liebauberg. 1950 bis 1953 machte er eine Lehre als Wollstoffmacher in der "Kleiderstofffabrik Reichenbach" und qualifizierte sich 1966 zum Webmeister in der "Deko Oberreichenbach". Bis zu seinem Renteneintritt 1994 arbeitete Graupner als Webmeister.

In den 1960er-Jahren nahm er an Malkursen an der Volkshochschule in Reichenbach teil. Seine Lehrer waren Paul Mehlig, Heinz Gabler und später Gerhard Menzer. Hier lernte er die Grundlagen der Malerei kennen und eignete sich verschiedene Maltechniken an. Neben Grafik-, Rohrfeder- und Tuschezeichnungen sowie der Ölmalerei interessierte er sich besonders für die Aquarelltechnik. Bis Anfang der 1980er-Jahre nahm er immer wieder an den Malkursen von Gerhard Menzer an der Dittesschule oder im Kreiskabinett für Kulturarbeit Reichenbach teil. Bis 1977 beteiligte er sich an den jährlichen Kunstausstellungen im Stadt- und Heimatmuseum Reichenbach. 1961 und 1963 nahm er an den Bezirksausstellungen "Künstlerisches Volksschaffen" in Karl-Marx-Stadt und in Bad Elster teil. Er stellte unter anderem im Gärtnerhaus Mylau und im Naturschutzzentrum Oberlauterbach aus. Auch beteiligte er sich an Ausstellungen in Bad Orb, Bad Soden Saalmünster, Hellstein und in Plauen.

2013 ehrte das Neuberin-Museum mit einer umfangreichen Personalausstellung das künstlerische Schaffen von Heinz Graupner.

In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich intensiv der Technik der Aquarellmalerei und schuf meisterliche Landschaftsbilder. Heinz Graupner verstarb am 23. August 2014 in Reichenbach. 2015 übergab seine Ehefrau Gisela Graupner viele seiner Bildwerke an die Kunstsammlung der Stadt Reichenbach am Neuberin-Museum. (gb)

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