Neue Werkstatt in Reichenbach fällt auf

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Der Neubau des Reifen- und Autoservices Wolf am Ortseingang ist ein Hingucker, auf den nicht nur die Kunden abfahren.

Reichenbach.

Wo Autofahrer bei der Einfahrt nach Reichenbach bisher von der grauen Fassade eines mit Graffiti verzierten Garagen-Komplexes empfangen wurden, reibt man sich nun die Augen: Die neue Werkstatt des Reifen- und Autoservices Wolf am Gewerbegebiet Ost verdeckt das Grau und wertet die einstige Schmuddelecke schon rein visuell enorm auf - am Tag und bei Dunkelheit noch auffälliger, wenn das Firmenlogo in 3-D leuchtet.

"Wir wollten hier nicht nur eine Blechhalle herstellen, sondern haben auf das Design geachtet. Das zieht sich vom Logo bis zur Dachrinne durch. Das fällt auf", berichtet Alexander Wolf von positiven Kommentaren. Und von einem guten Start zu Beginn des Jahres. Der auch mit Geldern der sächsischen Wirtschaftsförderung finanzierte Werkstattneubau ersetzt die alte, eher versteckt an der Zwickauer Straße gelegene kleinere. "Seit dem Umzug ist definitiv ein Zuwachs an Neukunden spürbar", sagt der Inhaber. Überhaupt sei seit Ausbruch der Coronakrise eine höhere Investitionsbereitschaft in den fahrbaren Untersatz zu beobachten. "Keine Reisen, kein Restaurantbesuch, da wird neben der Wohnung das Auto fit gemacht", sagt Alexander Wolf und berichtet über einen weiteren mit der Expansion verbundenen Glücksfall.

Ab Februar verstärkt ein weiterer Kfz-Mechatroniker das aus drei Mitarbeitern bestehende Werkstattteam: Felix Winkler wohnt in Reichenbach, arbeitet in Plauen und ist fit in Sachen E-Autos. Über die Kicker der SG Rotschau - Alexander Wolf ist Sponsor des Vereins - kam der Kontakt zu dem 24-jährigen Familienvater zustande. "Er wollte der Familie wegen einen kürzeren Arbeitsweg, manchmal muss man halt Glück haben", sagt der Werkstattchef. Mit dem Neuzugang ist die auch auf elektrisches und autonomes Fahren spezialisierte Werkstatt bestens aufgestellt. Alexander Wolf: "Wenn die Nachfrage in diesem Segment anzieht, ziehen wir mit."

Zum Portfolio des Kfz-Meisters gehört zudem ein ständig besetztes Fahrzeugsicherheits-Zentrum, mit dem sich der Tüv eingemietet hat. Es ist neben einer Filiale in Plauen die einzige derartige Werkstatt im Vogtlandkreis. Damit deckt Wolf auch die komplette Unfallschadenabwicklung vom Crash bis zum fertigen Auto ab. "Man muss halt mit der Zeit gehen und auf jede Entwicklung reagieren", sagt Alexander Wolf - der auch an die verschobene Einweihungsfete denkt. So bald es geht, soll groß gefeiert werden. Dann auch mit dem sagenhafte 101 Jahre zählenden Adolf Förster. Die Eisschnelllauf-Legende ist der Großvater von Alexander Wolf.

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