Neuer Kinderfest-Termin kommt an

Das große Kinderfest im Park der Generationen war gut besucht. Für die Tafel als Initiator steht derweil die nächste Herausforderung an.

Reichenbach.

Das große Kinderfest gestern im Park der Generationen war trotz hoher Temperaturen ein Erfolg. Dazu trugen nicht nur die Besuche von Kindergärten der Region wie dem Gänseblümchen Rotschau bei; bei den vielen angebotenen Aktionen hatten auch zahlreiche Kinder ihren Spaß, die mit Eltern und Großeltern in den Park gekommen waren. Die Initiatoren von Reichenbacher Tafel, Jugendklub "Lila Pause" und dem Kinder- und Jugendheim Regenbogenhaus konnten sogar Besucher aus Greiz begrüßen.

"Schön, dass unsere Initiative so gut angenommen wird", sagte Petra Düntsch, die Vorsitzende des Reichenbacher Tafelvereins. Hintergrund: Die soziale Einrichtung hatte die Idee, statt des von zahlreichen parallel stattfindenden Veranstaltungen flankierten Tafel-Kinderfestes im Juni eine gemeinsame Veranstaltung in den Ferien anzubieten. Eine Offerte, die ankam. Zum Beispiel eben im Regenbogenhaus. Leiterin Karin Gruschwitz: "Wir konnten nie am Tafelfest teilnehmen, da das bereits beendet war, wenn unsere Kinder aus der Schule kamen."

Das gemeinsame Fest gestern konnte in gewisser Hinsicht zudem als Feier für den Geburtstag der Tafel aufgefasst werden. Fast auf den Tag genau vor 20 Jahren begann Petra Düntsch im Rahmen einer ABM-Maßnahme beim Projektträger VdK Reichenbach mit dem Aufbau der Tafelstrukturen. "Ich habe die ersten Kontakte zu Lebensmittelspendern geknüpft und über die Aktion 55 die ersten Mitarbeiter gewonnen", erinnerte die Vorstandschefin an die Anfänge. Im März 1999 gab es dann im Leuchtturm die erste Essenausgabe - damals an 25 Bedürftige.

Heute ist die Tafel mit 50 Mitarbeitern und 1000 Tafelgästen ein richtiges Unternehmen - das nur mit großem Aufwand über die Runden kommt. Stichwort Tafelfahrzeug: Nach dem Spendenerfolg jüngst für den neuen Transporter macht dem Team um Petra Düntsch jetzt das zweite Fahrzeug Sorgen. Mehr als 5000 Euro waren für eine Reparatur des vor zehn Jahren in Dienst gestellten Transporters fällig. Damit sind die Reserven aufgebraucht, die für einen Neuerwerb vorgesehen sind: Im Oktober soll der neue Transporter gekauft werden. Das Gros der Anschaffungskosten fördert Sachsen, zehn Prozent - etwa 3700 Euro - muss die Tafel tragen. "Dafür war das Geld vorgesehen, das wir jetzt für die Reparatur des alten Autos ausgeben mussten", sagt Petra Düntsch und bittet um Spenden für den Kauf des neuen Fahrzeugs.

Neues Tafelfahrzeug

Geld für das neue Tafelfahrzeug kann auf dem Spendenkonto der Reichenbacher Tafel bei der Volksbank Vogtland eingezahlt werden;

IBAN: DE24 8709 5824 5043 9890 08.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...