Neuer Vorstand sichert Vereins-Fortbestand

Die Zukunft der SpVgg Heinsdorfergrund stand auf dem Spiel - Auch dank eines Politikers ist die Auflösung passé

Heinsdorfergrund.

Die Zukunft der Spielvereinigung Heinsdorfergrund stand in letzter Zeit mehrfach auf dem Spiel - vor allem, da sich niemand an die Spitze des 150 Mitglieder starken Vereins stellte. Die Sorgen der in Tischtennis, Fußball, Gymnastik, Kegeln und Judo aktiven Sportler sind jetzt vom Tisch: Für die nächsten vier Jahre führt der Reichenbacher Landtagsabgeordnete Stephan Hösl die Geschicke der SpVgg als Präsident. Der CDU-Politiker wurde jüngst an die Spitze eines neunköpfigen Vorstands gewählt.

Die eher überraschende Personalie erklärt sich mit der fußballerischen Laufbahn des Sohns. David Hösl fing bei der SpVgg vor 15 Jahren an und ist dort heute als Schiedsrichter aktiv. "Seither bin ich dem Verein eng verbunden, es gibt viele Freundschaften zu Mitgliedern. Als der Verein auf mich zukam, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen. Es geht jetzt darum, den Verein auch im Hinblick auf die Vorstandsarbeit zukunftssicher aufzustellen."

Großer Dank gebühre dem alten Vorstand, der den Erhalt des Vereins und damit der Vereinsvielfalt in der Region in schwieriger Zeit ermöglicht hat. Dieses Gremium hatte aufgrund einer Satzungsänderung in verkleinerter Form alles getan, um eine bereits diskutierte Auflösung zu umgehen. Dem neuen Vorstand gehören neben Präsident Stephan Hösl an: Rene Gruhle (Stellvertreter), Kerstin Ehrler (Schatzmeisterin) sowie als Beisitzer Ralf Schubert, Mandy Schumann, Andreas Pippig, Dietmar Meichsner, Lutz Pilz und Steffen Hofmann. (gem)

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