Neumarker finden keinen Bauplaner

Gemeinderat will den Brandschutz im Sport- und Vereinshaus verbessern - Auftragsvergabe verschoben

Neumark.

Für Städte und Gemeinden wird es zunehmend schwieriger, Planer und Baufirmen für ihre Vorhaben zu finden. In Neumark betrifft das jetzt ein Bauprojekt, das seit Jahren diskutiert wird: die Ausführung von Arbeiten zur Erhöhung des Brandschutzes im Sport- und Vereinshaus.

Der Neumarker Gemeinderat wollte kürzlich die Planungsleistungen für die Ausführung des Brandschutzkonzeptes vergeben, fand jedoch kein Ingenieurbüro für die Arbeiten. Deshalb wurde der Punkt von der Tagesordnung der Sitzung genommen.

Etwas besser sieht es mit den beabsichtigten Vorarbeiten für die Begegnungsstätte in Schönbach aus. Auf Empfehlung des bisher tätigen Planers wurde das Ingenieurbüro für Bauplanung Eckardt Knoll aus Mülsen dafür gewonnen. Das Ingenieurbüro erhielt den Auftrag für die Erstellung der Planungsleistungen. Das soll etwa 6000 Euro kosten. Da es um die Größe und die anfallenden Kosten für das Gebäude viele Diskussionen gibt, wurde die Verwaltung beauftragt, mit dem Ortschaftsrat gemeinsam nach einer akzeptablen Lösung zu suchen.

Der Bau der Begegnungsstätte sollte ursprünglich aus dem Verkaufserlös der Alten Schule zusammen mit Fördergeld für das Vorhaben finanziert werden. Zurzeit sind jedoch nach Aussage von Bauamtsleiterin Marion Dick keine Fördermittel in Aussicht. Für das Haus, in dem viele Jahre auch ein Raum zur Nutzung durch die Bürger und ortsansässige Vereine zur Verfügung stand, gibt es nach langem Suchen einen Kaufinteressenten. Ein Kaufvertrag wurde noch nicht abgeschlossen. (pstp)

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