Neumarker Park blüht weiter auf

In dem seit kurzer Zeit von einer Bürgerinitiative erfolgreich beackerten Park haben jetzt erneut 25 Helfer aus allen Ortsteilen viel bewegt. Nach der Sommerpause geht's weiter.

Neumark.

In einer E-Mail aus dem Neumarker Rathaus, die Initiatorin Julia Großmann von der Interessengemeinschaft Park bekommen hat, steht das, was sich so mancher Parkbesucher seit dem ersten offiziellen Arbeitseinsatz der IG im Mai angesichts der im Park vorgenommenen Veränderungen denken mag: "Übrigens habe ich mir in der Mittagspause den Park mal angesehen. Es ist ja unglaublich, was Sie und Ihre Mitstreiter geschafft haben! Super!"

Gemeint ist damit auch das Ergebnis des jüngsten Einsatzes am Samstag, als 25 freiwillige Helfer aus den Ortsteilen Neumark, Reuth und Schönbach generationenübergreifend (Familien mit Kindern, Jugendliche, ältere Generation) wieder fleißig angepackt hatten. In drei Stunden mähte die Park-Truppe mit Unterstützung des Bauhofs (Jens und Patrick Sölle) Rasen, beseitigte Wildwuchs und Müll. Zudem wurde in der 1872 im englischen Stil angelegten Schönheit Splitt und Kies auf Wege aufgebracht, um feuchte Stellen zu beseitigen. Für ein weiteres Aufblühen des lange vernachlässigten Parks sorgten außerdem Pflanzarbeiten um den steinernen Wegweiser "Oberheinsdorf/ Oberreichenbach" in der Nähe des Teichs. "Die Steinsäule dort soll als Blickfang dienen und auch selbst wieder wahrgenommen werden", sagt Julia Großmann. Die Säule hatten einst Heimatfreunde in den Park umgesetzt, um das Überbleibsel als Kulturerbe für die Nachwelt zu erhalten, wie Ortschronist Peter Gruschwitz berichtete. Die Pflanzenspende für die blühende Einfassung stellte die Gärtnerei Popp zur Verfügung.

Weitere Spenden kamen zudem von der Bäckerei Schneider, die den Imbiss für den Einsatz bereitstellte und die zudem ein Gestell für die neuen Bänke spendete. Wie Julia Großmann berichtete, teilen alle Helfer eine Motivation: "Nämlich etwas gemeinsam für den Ort tun zu wollen. Darüber hinaus fördert die gemeinsame Arbeit hier das Zusammenwachsen der Ortsteile, die Kinder und Jugendliche lernen Umweltbewusstsein, das Miteinander der Generationen kommt wieder in Gang, soziale Kontakte entstehen." Wer sich da einbringen will, muss bis zum September warten. Jetzt haben die Helfer Sommerpause.

Kontakt : j.grossma@web.de

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