Paracelsus denkt über MVZ-Betreibung nach

Spitzen der Klinikkette am Tisch des Oberbürgermeisters - Medizinisches Versorgungszentrum bleibt Knackpunkt

Reichenbach.

Ein positives Fazit haben Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger und der Landtagsabgeordnete Stephan Hösl (beide CDU) nach einem Besuch von Michael Philippi, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Paracelsus-Klinikkette, gezogen. Philippi, der, mit weiteren Spitzenleuten des Unternehmens am Tisch des OB saß, habe nochmals bekräftigt, dass es keine weiteren Standortschließungen gebe und die Paracelsus-Häuser in Sachsen künftig "als stark verzahnter Regionalverbund ein breites Leistungsspektrum bieten" wollen. Die Vernetzung soll Akut- und Rehamedizin sowie ambulante und stationäre Versorgung umfassen. Das Treffen fand am 14. August statt. Bis gestern dauerte es, gemeinsame Formulierungen abzustimmen.

Offen bleibt indes, ob Paracelsus als Betreiber des Medizinischen Versorgungszentrums am Solbrigplatz einsteigen würde. Kürzinger und Hösl thematisierten das. Die Klinikleitung habe zugesichert, es "nochmals zu betrachten", heißt es in der Erklärung. Entsprechende Pläne musste Paracelsus nach der Insolvenz 2017 auf Eis legen. (ur)

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