Philharmonie kehrt ins Neuberinhaus zurück

Wegen des Coronavirus waren Konzerte in geschlossenen Räumen seit März kaum möglich. Ab September ist das anders. Doch vieles wird neu sein.

Reichenbach.

Sie wollten unbedingt. Aber ob es klappt - und wenn ja, wie - war lange unklar. Jetzt steht fest: Die Musiker der Vogtland Philharmonie können im September im Reichenbacher Neuberinhaus spielen. Dies teilte der Klangkörper jetzt mit. Also alles so wie früher? Durchaus nicht. Da das Coronavirus bis dahin wohl nicht verschwunden sein dürfte, gibt es bei den Sinfoniekonzerten einige Änderungen.

"Durch die Einhaltung der Hygienekonzepte in der Vogtlandhalle und im Neuberinhaus ist es nicht möglich, alle Abonnenten und die Besucher aus dem Freiverkauf in je nur einem Konzert zu belassen", teilt man bei der Vogtland Philharmonie mit. "Deshalb bietet die Vogtland Philharmonie nun gleich fünf Termine an": Zum üblichen Mittwochs-Konzert in Reichenbach um 19.30 Uhr komme ein zweites um 16 Uhr sowie ein drittes bereits am Dienstag um 19.30 Uhr hinzu. In Greiz finde das Freitags-Konzert ebenfalls nicht nur 19.30 Uhr, sondern auch bereits um 16 Uhr statt.

Diese neue Konzeption mit einem Platzangebot, das nur noch ein Viertel so groß ist wie bisher, bringt weitere Neuerungen mit sich. Allen Abonnenten ihren angestammten Platz zu garantierten, geht nicht. Auch die übliche Einteilung der Platzgruppen wurde außer Kraft gesetzt und der Abopreis auf 17 Euro (im Freiverkauf 25 Euro) pro Konzert vereinheitlicht.

Die Neuerungen gelten vorübergehend bis Dezember sowie für die Silvester- und Neujahrskonzerte in Greiz und Reichenbach. Die erste Abo-Teilkarte sowie die Vorzugsoptionen für das Silvester- bzw. Neujahrskarten können für Greiz ab 3. August in der Vogtlandhalle (info@vogtlandhalle.de, 03661-62880) sowie für Reichenbach ab 18. August im Neuberinhaus (ticket@neuberinhaus.de, 03765-12188) erworben werden.

Ob man die Nachmittags- beziehungsweise die Abendvorstellung besucht, kann jeder selbst entschieden. Die Vogtland Philharmonie appelliert aber an die Fairness der Musikliebhaber. "Wir würden uns freuen, wenn sich die nicht werktätigen Besucher vorrangig für die 16 Uhr Konzerte entscheiden würden", heißt es vom Klangkörper. Dadurch soll es Berufstätigen ermöglicht werden, ebenfalls in den Genuss der Musik zu kommen. Denn diese können ja erst nach Feierabend ins Neuberinhaus.

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