Pöhl: Behörde genehmigt weiteren Radwegebau

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Baurecht für neuen Abschnitt zwischen Möschwitz und Neudörfel

Pöhl.

Der Radwegebau an der Talsperre Pöhl kann fortgesetzt werden. Mit Planfeststellungsbeschluss vom 7. September hat die Landesdirektion Sachsen den Neubau eines weiteren Radwegabschnittes genehmigt. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr als Vorhabenträger verfügt damit über Baurecht und kann die weiteren Schritte einleiten. Genehmigt wurde der Aus- beziehungsweise Neubau eines asphaltierten Radweges im Rahmen des Ausbaus der S 297 zwischen Möschwitz und Neudörfel. Der geplante Abschnitt knüpfe dabei an den existierenden Radweg zwischen Möschwitz und dem Campingplatz Gunzenberg an. "Rad und Auto werden getrennt - damit sinkt das Unfallrisiko für die Freizeitsportler erheblich. Das ist ein großer Gewinn für die Verkehrssicherheit", erklärte Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen.

Beginnend ab dem Einfahrtsbereich zu den Parkplätzen am Gunzenberg soll der künftige Radweg rund einen Kilometer Richtung Norden straßenbegleitend zur S 297 verlaufen. Er wird eine durchgehende Breite von 2,5 Metern aufweisen und im Verlauf unmittelbar an der Talsperre Pöhl vorbeiführen.

Um Eingriffe in den angrenzenden Naturraum möglichst gering zu halten, wird der Radweg weitgehend straßenparallel geführt und bezieht bereits vorhandene befestigte und unbefestigte Wege im Planungsabschnitt ein, die bisher im Mischverkehr mit Fußgängern genutzt werden. Die öffentliche Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses wird laut Landesdirektion aktuell vorbereitet und werde gesondert bekannt gegeben. Den Betroffenen wird der Planfeststellungsbeschluss demnächst zugestellt. Zusätzlich wird der Beschluss für Interessierte ab dem 13. Oktober 2022 über die Website der Landesdirektion Sachsen verfügbar sein. (bju)

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