Politisches Nachspiel für Rad-Sprung von Schanze

Was darf in der Vogtland-Arena stattfinden?

Klingenthal.

Etwa 30.000-mal wurde auf der Internetseite der "Freien Presse" der Rekordversuch von Radprofi Johannes Fischbach in der Vogtland-Arena angeklickt. Der Rehauer hatte am 16. September mit einem Mountainbike bei einem Sprung von der Schanze mindestens 60 Meter erreichen wollen. Er stürzte aber bei 50 Meter, und hatte Glück im Unglück, dass er sich dabei keine ernsthaften Verletzungen zuzog. Den Weltrekord hatte er während der Probesprünge geknackt.

Die Sache könnte nun ein politisches Nachspiel haben, denn die Mitglieder des für die Vogtland-Arena zuständigen Zweckverbandes, darunter Vertreter des Klingenthaler Stadtrates und des Kreistages, wussten im Vorfeld von dem Rekordversuch nichts. Im Beitrag, der im MDR-Fernsehen lief, wollte der VSC Klingenthal als Betreiber die Aktion nicht kommentieren, es sei eine private Veranstaltung gewesen. Das Thema soll nun im Stadtrat und auch im Zweckverband angesprochen werden - auch unter dem Aspekt, was passiert, wenn bei solchen waghalsigen Aktionen jemand ernsthaft zu schaden kommt.

Laut VSC-Geschäftsführer Alexander Ziron waren die Reaktionen in sozialen Medien auf den Rekordversuch weitgehend positiv. (tm)

www.freiepresse.de/vogtland

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...