Radler packen ihre Stahlrösser aus

Der Göltzschtalradlertag stieß am Sonntag auf großes Interesse. Einige Teilnehmer haben sich für nächstes Jahr viel vorgenommen.

Limbach.

Das Preisgeld auf den Kopf hauen, für den Urlaub sparen oder noch was anderes damit machen? Da gingen die Meinungen der Sieger beim Göltzschtalradlertag am gestrigen Sonntag auseinander. Doch einig waren sich alle, dass der wahre Gewinn die Teilnahme selbst war. Nach dem Start in Mühlwand begaben sich die rund 220 Teilnehmer auf die drei Strecken. Die 14 Kilometer führten entlang der Bahntrasse zwischen Mühlwand und Lengenfeld. Für die 26 Kilometer ging es über Hartmannsgrün und Buch. Die Hauptstrecke über knapp 40 Kilometer tangierte die Orte Limbach, Pfaffengrün, Hartmannsgrün, Perlas, Buch und den Trollpark Rodewisch, bevor der Rückweg entlang der Göltzsch und über Lengenfeld nach Mühlwand angepeilt wurde. Am Alaunbergwerk gab es dann die Preisverleihung.

Den Familienpreis mit 200 Euro und fünf Eintrittskarten nach Plohn gewann Romy Beulke aus Limbach mit ihren Söhnen Lenny (11) und Nils (12). "Wir haben schon vier Mal teilgenommen und uns immer gesteigert. Im kommenden Jahr fahren wir die große Strecke", sagte die Mutti. Das Geld wollen Beulkes in Plohn auf den Kopf hauen. In den anderen Kategorien wurden jeweils zwei Mal 100 Euro verlost. Die Kinderpreise gewannen Jeremy Hermann (13) aus Mylau, der allein auf der 40-Kilometer-Strecke unterwegs war und Maurice Üregi (14). Er will das Geld sparen. Elfriede Seliger (77) aus Greiz hatte die 40 Kilometer in den Beinen, dazu noch die Anfahrt aus Greiz und die Rückfahrt stand bevor. "Ich muss aber gestehen, dass ich mit dem E-Bike gefahren bin", sagte sie. Elke Kovacs aus Heinsdorfergrund scheint den Sieg gepachtet zu haben. Sie gewann schon zum dritten Mal. "Wir fahren übermorgen in Urlaub. Das wird Urlaubsgeld", verriet sie. "Die Tour war sehr schön. Ich bin total begeistert und im kommenden Jahr wieder dabei", erklärte Neuling Alexander Kunze aus Treuen und nahm seine 100 Euro entgegen.


Die Preisvergabe hatte Netzschkaus Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) mit viel Humor moderiert. Er vertrat dabei die Kommunen Reichenbach, Netzschkau, Lengenfeld und Limbach, die das Projekt gemeinsam stemmen und auch die Preise spendieren. Das Unternehmen Zweirad-Hering aus Reichenbach half bei Radproblemen. Dort wird übrigens noch ein Zweiradmechaniker gesucht. Der Alaunbergwerksverein kümmerte sich um die Versorgung.

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