Rissbrücke als Kern der neuen Park-Achse

In Rodewisch gab es gestern Geld für ein weiteres Großprojekt

Rodewisch.

Rodewisch erfindet sich neu: Die City erhält das bisher fehlende Zentrum, und für die Umgestaltung der Schlossinsel wurden die Pläne festgezurrt. Gestern übergab Günther Schneider, Staatssekretär des sächsischen Innenministeriums, der Rodewischer Kämmerin Anja Dressel einen Fördergeldscheck über 811.000 Euro für die Neugestaltung der Rissbrücke samt der Parkallee und der angrenzenden Wege im Park.

Ein von der Europäischen Union aufgelegtes Förderprogramm soll helfen, Benachteiligungen in bestimmten Stadtgebieten abzubauen. In Rodewisch soll die neue Brücke "die Quartiere auf neue Weise miteinander verbinden und damit Wege und Plätze wiederbeleben", so Staatssekretär Günther Schneider. Dabei soll die Passage von der B169 über die Göltzsch bis zur Auerbacher Straße nicht einfach hergerichtet werden. Ziel ist es, die Parkallee in eine dekorative Achse zu verwandeln, so Kämmerin Dressel.

Die Straße ist etwa 200 Meter lang. Insgesamt sind die Neubauten der Brücke, der Parkallee und der angrenzenden Wege mit 1,01 Millionen Euro veranschlagt. Rechnet man den Abriss der alten Rissbrücke dazu, beträgt das Gesamtvolumen des Projektes 1,29 Millionen Euro, erklärte die Kämmerin.

Die Stadt hat für die Finanzierung mehrere Fördermittelprogramme angezapft. Da neben den 811.000 Euro noch weitere Fördergelder geflossen sind, konnte die Stadt den Eigenanteil auf etwa 152.000 Euro begrenzen.

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