Schaufel im Rahmen der Möglichkeiten

AfD-Landtagsabgeordneter reagiert auf CDU-Kritik

Plauen.

Man hört von ihm wenig, aber er liest Zeitung: Frank Schaufel (AfD), für die Stadt Plauen seit Oktober 2019 direkt gewählter Landtagsabgeordneter, hat auf eine Aussage von CDU-Kreischef Sören Voigt im Interview in der Donnerstag-Ausgabe der "Freien Presse" reagiert. Voigt hatte zur Tätigkeit der CDU-Landtagsabgeordneten für Plauen nach dem Verlust des Direktmandats gesagt, dass diese bei Lösungen mithelfen: "Zumal man in Plauen vom direkt gewählten Abgeordneten nichts hört. Gar nichts."

Schaufel erklärt, im Rahmen seiner Möglichkeiten als Abgeordneter einer Oppositionspartei ganz fleißig zu sein. "Ich verstehe sehr wohl, dass Herr Voigt keine Freude daran hat, dass ein CDU-Kandidat zur Landtagswahl nicht gewählt wurde", so Schaufel, der mit zwölf Stimmen Vorsprung das Direktmandat holte. Sein Büro in Plauen stehe Bürgern offen, "wovon diese auch Gebrauch machen". "Im Rahmen der Möglichkeiten arbeite ich daran, deren Probleme einer Lösung zuzuführen." Dies geschehe über Anfragen im Landtag oder Anträge seiner Fraktion. Die Landtagsdokumentation weist Schaufel als Autor von zwei Anfragen aus: Verbeamtung von Seiteneinsteigern, Diskrepanz zwischen geförderten und verfügbaren Intensivbetten. Inwieweit es sich dabei um Plauener Probleme handelte, geht aus Fragen und Auskünften der Staatsregierung nicht hervor. (us)

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