Schönbacher Bürgertreff rückt erneut in weite Ferne

Kein Geld: Das Vorhaben Mehrzweckgebäude zieht sich - Ortschef bleibt dran

Schönbach.

Der seit Jahren vom Ortschaftsrat und der Gemeinde Neumark verfolgte Bau eines Mehrzweckgebäudes im Ortsteil Schönbach ist nach zuletzt ermutigenden Nachrichten in weite Ferne gerückt. Wie Bürgermeister Sven Köpp (FDP) während der Ortschaftsratssitzung am Dienstag sagte, haben sich zwei für die Verwirklichung des Vorhabens eingeschlagene Wege zum Einspielen von Fördergeld als Sackgassen entpuppt.

"Einmal haben wir auf einen Antrag eine Ablehnung bekommen, ein anderes Programm greift nicht, da es sich um einen Neubau und nicht um einen Umbau handelt. Aber wir bleiben dran", sagte Köpp im proppenvollen Feuerwehrhaus. Im Januar hatte Neumark zudem einen Vorstoß im neuen Ministerium für Regionalentwicklung unternommen, ebenso erfolglos. "Das Ministerium ist mehr oder weniger im Aufbau. Überhaupt stehen die Chancen derzeit eher schlecht, das hat mir auch der Landtagsabgeordnete so bestätigt", gab der Ortschef ein Gespräch zum Vorhaben mit CDU-Politiker Stephan Hösl wider.

Hoffnungen auf die Errichtung eines Ortstreffs waren immer wieder geweckt worden. Auch Köpp erinnerte an das Vorhaben, über den Verkauf der alten Schönbacher Schule an Geld für den Eigenanteil der Gemeinde zu kommen. Das Gebäude ist zwar verkauft, aber die Suche nach Fördergeld erweist sich als Herkulesaufgabe. Doch auch der Ortschaftsrat um Frank Riedel lässt nicht locker, um für den immer mehr harmonierenden Einwohner-Mix aus Alteingesessenen und vielen Zugezogenen ein gemeinsames Domizil zu schaffen.


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