Schokoladen-Mädchen gesucht fürs leckerste Konzert des Jahres

Am 29. Juni verwandelt Christina Rommel den Park der Generationen in Reichenbach eine Schoko-Lounge. Während die Band musiziert, bereitet ein Chocolatier Köstlichkeiten zu. Doch wer hat Lust, sie zu servieren?

Reichenbach.

Einen Genuss für alle Sinne verspricht am 29. Juni, dem Eröffnungstag der Kleinen Gartenschau in Reichenbach ab 21 Uhr das Programm "Schokolade - Das Konzert". Christina Rommel aus Erfurt verwandelt mit ihrer Band und einem eigens mitgebrachten Chocolatier den Park der Generationen in eine exklusive Schoko-Lounge.

Hinter den Musikern befindet sich auf der Bühne die eigens für die Konzerte konzipierte Schokoladenküche, in der ein Chocolatier sein Handwerk zelebriert. Verführerische Aromen liegen in der Luft. Farblich ist der Ort ganz auf die köstliche Seelennahrung eingestellt. Die moderne LED-Wand verschmilzt mit der Schoko-Kulisse. Viele bekannte Rommel-Songs werden im "Schoko-Gewand" zu einer musikalischen Welt- und Zeitreise. Unvergessliche Geschichten und der Sound einer der besten Live-Bands Deutschlands werden mit charmanten Dialogen zwischen Chocolatier und Sängerin garniert. Die Besucher lernen etwas über das Handwerk des Chocolatiers und die Herkunft der Schokolade, können zusehen, wie die Lieblingsschokolade entsteht, werden musikalisch verwöhnt und erhalten von Schokoladen-Mädchen immer wieder leckere Kostproben.


Apropos: Genau diese Schokoladenmädchen werden für Reichenbach noch gesucht. Sie erhalten eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro. Wer Lust auf Schokolade hat, live mit Christina Rommel auf der Bühne stehen möchte und mindestens 16 Jahre alt ist, kann sich bei der Reichenbacher Marktmeisterin Anne Schleicher bewerben. Kontakt per E-Mail an: schleicher@reichenbach-vogtland.de.


Aus der Geschichte der Schokolade

Die Olmeken, die im Tiefland der mexikanischen Golfküste lebten, verwendeten vermutlich schon um 1500 vor Christus die Früchte des Kakaobaumes. Um 600 nach Christus später wurde der Kakao von den Maya angebaut. Von den Azteken ist ein Getränk überliefert, bei dem Kakaopulver mit kaltem Wasser vermischt und mit Vanille und Cayennepfeffer aromatisiert wurde. Der Name "Schokolade" leitet sich von der Azteken ab, die diesen Trank "xocólatl" nannten. Die ersten Kakaobohnen fanden im Gepäck von Christoph Kolumbus den Weg nach Europa. Bis zur massenhaften Verbreitung des zunächst nur als Getränk konsumierten Kakaos war es ein weiter Weg: Erst ab dem 18. Jahrhundert wurden Kakaobohnen in größeren Mengen gehandelt, die Rezepturen verfeinert und das Pulver schließlich zur für jedermann erschwinglichen Massenware. Schokolade wurde als kräftigend, leicht verdaulich und als Aphrodisiakum empfohlen. Die älteste bis heute produzierende Schokoladenfabrik Deutschland ist die 1804 gegründete Halloren Schokoladen-Fabrik in Halle/Saale. (pet/gb)

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