Schranke am FKK-Strand Helmsgrün wieder offen

Debatte im Zweckverband Talsperre Pöhl - Änderung für Parkkarten in Planung

Pöhl.

Die umstrittene Schranke am Parkplatz des FKK-Strandes Helmsgrün an der Talsperre Pöhl ist wieder geöffnet. Das teilte der technische Leiter des Zweckverbandes Talsperre Pöhl, Michael Friedrich, während der Verbandsversammlung am Dienstag mit. "Ende Februar haben wir wieder aufgemacht", sagte Friedrich. Das trockenere Wetter habe es möglich gemacht.

Feuchtkaltes Winterwetter war laut Verbands-Geschäftsführerin Mariechen Bang einer der Gründe für die im Herbst errichtete Schranke. Betonrasengitter auf dem Parkplatz lösten sich und könnten Autos beschädigen, hieß es. Zudem sollten technische Anlagen, wie Stromsäulen und eine Entsorgungsstation für Chemo-Toiletten, vor Vandalen geschützt werden. Die Schranke hatte für Überraschung und Empörung bei Besuchern gesorgt, die auch in Winterkluft Sonnenlicht und frische Luft beim Spaziergang am FKK-Strand genießen wollten. Denn der Parkticketautomat war scharfgeschalten, obwohl die Schranke die Zufahrt zum großen Parkplatz verhinderte und erst hinter einer Kurve sichtbar wurde. Auch Inhaber einer Jahresparkkarte für den Strand fühlten sich abgezockt, weil der Parkplatz versperrt war. Gäste berichteten von Parkchaos und von Autos, die auf einer zerfahrenen Wiese im Schlamm feststeckten.

Während des Zweckverband-Treffens hakte die Pöhler Bürgermeisterin, Daniela Hommel-Kreißl (FDP), nach, ob Besitzer von Jahresparktickets gegen die Sperrung geklagt hätten. Diese Frage blieb offen. Bang wies darauf hin, dass es vor der Schranke 40-50 Stellplätze gebe. Friedrich betonte, der Parkplatz beginne nicht erst hinter der Schranke, sondern bereits am Kassenhäuschen. "Man kann es auch übertreiben", sagte Mariechen Bang. Der Verbandsvorsitzende, Landrat Rolf Keil (CDU), bezeichnete die Beschwerden als "spitzfindig" und schlug vor, an den Jahresparktickets etwas zu verändern: Entweder es werde auf der Karte vermerkt, dass bei geschlossener Schranke davor zu parken sei oder das Ticket werde in eine Saisonkarte umbenannt.

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