Schülersprecher legt Ämter nieder

Lenny Roth will mehr Zeit für Abi-Vorbereitung, Freundin und Freunde haben. Politisch engagiert er sich jedoch weiterhin.

Auerbach/Reichenbach.

Zum Jahreswechsel ist Lenny Roth (18) vom Vorsitz des vogtländischen Kreisschülerrates zurückgetreten, auch seine Mitgliedschaft im Landesschülerrat und Landesbildungsrat hat er niedergelegt. Und für den Vorsitz der von ihm gegründeten Gruppe "Junges Ellefeld" sucht der Auerbacher ebenfalls einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Roth: "Ich brauche mehr Zeit für die Schule, für die Freundin und für Freunde." Er will 2021 Abitur machen.

Unter seinen zahlreichen Funktionen habe schon vieles andere gelitten. Es sei untypisch gewesen, dass er sich im Schülerrat so lange engagiert habe: "Die meisten geben das zum Beginn der 12. Klasse auf." Mit seinem bisherigen Stellvertreter Louis Müller habe er im Kreisschülerrat einen Nachfolger, der sich mindestens genauso stark einbringe. Roth saß drei Jahre in der Schülervertretung, anderthalb Jahre war er deren Vorsitzender. Die Bilanz dieser Zeit wurde zum Teil durch die Coronapandemie verhagelt. "Es war sehr enttäuschend, dass wir vieles nicht machen konnten, was lange geplant war." Dazu gehörte eine Tour durch vogtländische Schulen, bei der mit Verantwortlichen ins Gespräch kommen wollte. Als Erfolg verbucht er unter anderem, dass nach Einführung des neuen ÖPNV-Netzes Verbesserungen zugunsten des Schülerverkehrs erreicht worden seien: "Wir konnte einige Wünsche einbringen." Dazu seien weitere Gespräche geplant gewesen, die im Zuge des Lockdowns ebenfalls ausfielen. Stark vorangebracht habe man die Aktivitäten in sozialen Netzwerken: "Auf Instagram verdoppelt, auf Facebook sogar verdreifacht." An die Erfolge will Roth als einer der Verantwortlichen für die entsprechenden Aktivitäten der CDU anknüpfen. Dort ist er seit einem Jahr Mitglied und wurde als Beisitzer in den Kreisvorstand der Jungen Union gewählt. Für die Partei will er sich weiter engagieren und bietet seine Hilfe für den Wahlkampf zur Bundestagswahl und zur Wahl des Plauener Oberbürgermeisters an.

Von seinem früheren Berufswunsch Lehrer hat sich Roth zunächst verabschiedet: Er will ab Herbst "in Richtung Verwaltung" gehen und "erst mal Geld verdienen. Studieren kann ich später immer noch."

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