"Schüttel" und die Skilegende: "Jens Weißflog ist unkompliziert"

Thomas Roßbach hat den einstigen Weltklasse-Skispringer aus Oberwiesenthal von einem Auftritt beim Dorfjubiläum überzeugt

Die Gemeinde Pöhl hat mit Jens Weißflog einen Vertrag geschlossen. Samstag, 12 Uhr, liest er im Veranstaltungsraum im Bahnhof Barthmühle aus seinem Buch und gibt Autogramme. Thomas Roßbach - Spitzname "Schüttel" - hat den Ex-Skispringer mühelos überzeugt. Ulrich Riedel sprach darüber mit "Schüttel".

"Freie Presse": Das ist ein Ding. Jens Weißflog in Barthmühle. Wie haben Sie ihn überzeugt?

Thomas Roßbach: Erst habe ich es über Facebook versucht. Über das Management kam ich an die Telefonnummer, und wir haben uns verständigt. Zwei Anrufe, alles war klar.

Wie hat Jens Weißflog reagiert?

Er ist ein ganz unkomplizierter Mensch. Ein typischer Ostdeutscher. Er wollte wissen, welchen Rahmen die Veranstaltung hat. Dann ging es nur noch um die Terminabsprache.

Sie haben ihn geholt, die Gemeinde zahlt. Wie lief das ab?

Nachdem Jens Weißflog hörte, es ist ein Dorfjubiläum, da hat er auch finanziell Zugeständnisse gemacht. Als ich die Bürgermeisterin gefragt habe, hat sie sich gefreut und rasch ja gesagt. Finanziert wird der Auftritt laut Bürgermeisterin über Kultur-Fördermittel, die die Gemeinde Pöhl vom Vogtlandkreis bekommen hat.

Sie haben schon mehrfach Promis nach Pöhl geholt - darunter Wolfgang Stumph. Wieso?

Das ist mein Hobby. Wolfgang Stumph habe ich in der Kapelle Neuensalz kennengelernt. Er war inzwischen mehrfach hier. Ganz prima Typ. Mike Krüger habe ich auch hergeholt. Das lief in Reichenbach über einen Techniker.

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