Spediteur fordert Überholverbot

Die Forderung nach einem Überholverbot für Lkw auf der A 72 kommt jetzt von einem führenden Kopf eines der größten Speditionsunternehmen der Region: Lothar Günnel, geschäftsführender Gesellschafter der Weck und Poller Holding, will seinen Vorstoß in den Verkehrsausschuss der Stadt Zwickau einbringen, der am 1. Oktober zusammenkommt: "Es ist nicht nachvollziehbar, warum das Überholverbot nur für einige Abschnitte gilt und zeitlich begrenzt ist." Nach seiner Einschätzung habe der Verkehr auf der Trasse "massiv" zugenommen. "Die minutenlangen Elefantenrennen sind doch kein Zustand." Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr: "Man sollte dabei bedenken, dass die Autobahn ausdrücklich für den Schwerverkehr gewidmet ist." Und: "Da gehören die Laster hin." Erfahrung lehrten, dass sich Überholvorgänge durch ein solches Verbot nur an andere Stellen verschieben. (nij)

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