Stadtchef: Vertreter gewählt

Netzschkauer Stadtrat - Vorschläge kurzfristig

Netzschkau.

Wer sollen die Stellvertreter des Bürgermeisters werden? Dies wird normalerweise vor der ersten Sitzung eines neu gewählten Stadtrats von den Fraktionen besprochen, ein Gesamtpaket geschnürt, und dann stimmen alle Stadträte darüber ab. In Netzschkau lief es dieses Mal anders. Bis zum Beginn der konstituierenden Sitzung lagen keine Vorschläge vor. Dann schlug Ulf Voit (Gewerbeverein) Udo Bischof als ersten Stellvertreter vor. Der Elektromeister hat langjährige Ratserfahrungen. Für das Ehrenamt des zweiten Stellvertreters ergriff Rita Paatsch (Gewerbeverein) das Wort und plädierte für Detlef Purfürst. Er hatte bei der Stadtratswahl die meisten Stimmen erzielt. Sie sagte: "Er kennt sich gut in Netzschkau aus und ist sehr bekannt, der Stadt schon lange verbunden und bereits länger im Stadtrat." Beide wurde mit zwei Enthaltungen gewählt. Damit sind die Stellvertreterplätze mit Räten des Gewerbevereins besetzt, der mit neun von 16 Stadträten sowie dem Bürgermeister die stärkste Fraktion stellt.

Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) bedankte sich bei den ausgeschiedenen Stadträten. Mit Andreas Bechmann (Gewerbeverein), Christian Müller, Günter Antelmann (beide CDU) und Wolfgang Netzsch (Die Linke) waren vier von fünf erschienen. Es fehlte Heinz Knüpfer (Gewerbeverein). Sie erhielten unter anderem Bierkrüge, die einst im Ratskeller standen. Nachdem die Gaststätte schloss, werden sie an ausscheidende Stadträte übergeben. (pstp)

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