Stellplatz für Container verkommt zu Müllhalde

Videoüberwachung laut Stadt als Gegenmaßnahme nicht umsetzbar

Lengenfeld.

Der Containerstellplatz an der Reichenbacher Straße in Lengenfeld bleibt trotz aller Bemühungen eine Schmuddelecke: Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes und des Entsorgers leerten erst vorige Woche den Container für Altkleider und den Flaschencontainer. Müll liegt an und in den Behältern.

Das Thema kochte zur jüngsten Sitzung des städtischen Finanz- und Verwaltungsausschusses in Lengenfeld hoch. Was im Kleidercontainer lande, sei eklig, so Bürgermeister Volker Bachmann (Pro Lengenfeld), der die Leerung miterlebte. "Lebensmittelabfälle und kaputte Flaschen lagen im Container. Der Mitarbeiter vom DRK muss mit Handschuhen arbeiten", so der Bürgermeister. Die Weißensander Ortsvorsteherin Simone Hübschmann pflichtete bei: "Ich habe das auch schon miterlebt. Im Kleidercontainer lag alles Mögliche: etwa Säcke mit vollen Windeln und alten Kartoffeln."

Bachmann denkt schon seit längerer Zeit über Gegenstrategien nach. Die Videoüberwachung sei jedoch wegen des Datenschutzes und der Persönlichkeitsrechte schwierig umsetzbar. Eine weiterer Vorschlag zur Abhilfe wäre das Einzäunen des Stellplatzes und das Einführen von Öffnungszeiten. Doch das Ergebnis kann sich Bachmann schon selbst ausmalen: "Dann liegt der Müll vor dem Zaun."

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