Straßenbau bei Christgrün erneut verschoben

Wasserrecht für Bauvorhaben fehlt - Im nächsten Jahr gibt es eventuell auch Fördergeld

Christgrün.

Das Straßenbauprojekt an der Kreisstraße (K 7884) im Abschnitt zwischen der Staatsstraße (S 298) und dem Ortseingang Christgrün wird erneut um ein Jahr verschoben.

Mit dieser Thematik beschäftigte sich am Donnerstagabend der Gemeinderat Pöhl während der Versammlung im Jocketaer Feuerwehrhaus. Als Grund nannte Bürgermeisterin Daniel Hommel-Kreißl (FDP, Foto) fehlendes Wasserrecht. Die Straßenentwässerung in diesem Abschnitt wird zum Teil über den Forellenbach erfolgen.

Zudem soll Wasser über das Christgrüner Dorfbächel abgeleitet werden. Laut Auflagen der Unteren Wasserbehörde muss dieser Gemeinde-Kanal von der zentralen Kläranlage im Ort abgekoppelt werden. Die Erteilung der wasserrechtlichen Genehmigung ist Voraussetzung für die Beantragung von Fördergeldern. Ungeachtet dessen wolle der Vogtlandkreis Fördermittel für den Straßenbau nach den Richtlinien für Straßen- und Brückenbauvorhaben kommunaler Baulastträger beantragen. Laut der Gemeinde-Chefin noch in diesem Jahr. Damit würden sich die Chancen erhöhen, für 2019 tatsächlich Fördermittel für das Bauprojekt zu erhalten, erklärte die Bürgermeisterin. (tv)

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