Streit - Stadtrat will Awo einladen

Netzschkau.

Rathausspitze und Stadtrat in Netzschkau sind sauer auf die Arbeiterwohlfahrt (Awo) als Betreiber der Kindertagesstätten im Ort. Dies wurde auf der jüngsten Sitzung des Kommunalparlaments deutlich. "Es werden Kinder von sonst wo aufgenommen, aber für Kinder aus Netzschkau ist kein Platz", kritisierte Stadtrat Holm Scheibchen (SPD). Bürgermeister Mike Purfürst (Gewerbeverein) gab ihm vom Prinzip her Recht. Doch so einfach sei die Sache nun einmal nicht. "Wenn die Plätze erst mal vergeben sind, sind sie weg", so der Rathauschef. Man können von der Awo kaum verlangen, Plätze frei zu halten, für den Fall, dass künftig vielleicht Netzschkauer Kinder angemeldet werden. Die Arbeiterwohlfahrt soll nun zu einer der nächsten Stadtratssitzungen eingeladen werden, um das Problem zu klären. (nie)

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