Tafel für Rudolf Herold

Rotschauer Ortsvorsteher schlägt Ehrung vor

Eine Ehrung für den am 3. August 1893 in Rotschau bei Reichenbach geborenen vogtländischen Musiklehrer, Komponisten und Kantor Rudolf Herold hat jetzt der Rotschauer Ortsvorsteher Veit Bursian vorgeschlagen. Er habe mit dem Hauseigentümer der Alten Lengenfelder Straße 1 gesprochen, wo Herold einst geboren wurde. Dieser habe zugestimmt, dass eine Gedenktafel angebracht werden könnte. Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) bat ihn, dazu alles verfügbare Material vorzulegen. Dann wolle er die Leiterin des Stadtarchives, Marion Igl, einschalten.

Das Werkverzeichnis von Rudolf Herold, der am 1. April 1982 in Erlbach verstarb, umfasst 165 Titel, darunter Bearbeitungen für Chöre, Streichquartette, Liederzyklen, Kantaten, Vertonungen von Gedichten und Bearbeitungen von Liedern. Er vertonte zum Beispiel Werke von Johannes R. Becher, Bertolt Brecht, Niels Werner, Rose Nyland und anderer, die die Verlage Peters und Hofmeister publizierten. Sein Werk "An der Wolga - Sinfonisches Poem zum 50. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution" wurde 1975 durch die Philharmonie Halle uraufgeführt. (gb)

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