Umgehung für Kleingera genehmigt

Projekt des Landesamtes für Straßenbau geht voran

Kleingera.

Der Elsterberger Ortsteil Kleingera bekommt eine Umgehungsstraße. Träger des Vorhabens ist das sächsische Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Behörde verfügt ab sofort über Baurecht, teilte das Amt am Dienstag mit. Demnach hat die Landesdirektion Sachsen den Planfeststellungsbeschluss erlassen, sodass die unmittelbaren Bauvorbereitungen starten können.

Die Umgehung wird westlich von Kleingera auf 1366 Metern verlaufen. Die neue Trasse beginnt an ihrem südlichen Ende etwa 170 Meter nördlich der Kreuzung Friedensstraße/Elsterberger Straße (S 298/K 7887). Dann schwenkt sie nach Westen, unterquert eine Hochspannungsleitung und verläuft in einem weiten Borgen über die Ackerflächen südwestlich Kleingeras. An ihrem nördlichen Ende bindet die Trasse in die Netzschkauer Straße (S 296) ein. Die Staatsstraße 298 ist eine wichtige Verbindung zwischen den Regionen Greiz und Elsterberg sowie Falkenstein, Auerbach und Rodewisch. Sie bietet einen direkten Anschluss an die A 72, wodurch sich auch die Anbindung von Elsterberg an die Autobahn verbessert. Die Ortsumgehung werde vom Durchgangsverkehr, besonders vom Schwerlastverkehr, entlasten. (bju)

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