Vier Jahre Bauzeit für Egersche Brücke

Kosten der Sanierung liegen bei etwa 1,5 Millionen Euro

Rotschau.

Die historische Egersche Brücke in Mühlwand könnte in vier Jahren saniert sein. Diesen Zeitraum nannte Reichenbachs Oberbürgermeister Raphael Kürzinger (CDU) kürzlich während einer Bürgerfragestunde in Rotschau. Die Ortsgruppe der Volkssolidarität hatte dazu eingeladen.

Clauß Keßler aus Rotschau, der sich mit einer Bürgerinitiative und einer Unterschriftensammlung für den Erhalt und die Sanierung des alten Bauwerkes stark gemacht hat und der letztlich mit seiner Initiative auch erfolgreich war, empfand den genannten Zeitraum als zu lange: "Die Göltzschtalbrücke wurde in fünf Jahren gebaut und für diese kleine Brücke sind vier Jahre geplant. Ich bin jetzt 75 Jahre alt. Ich möchte die Fertigstellung gern noch erleben", so Keßler. Schneller gehe es nicht, so der Oberbürgermeister. Ein Planfeststellungsverfahren sei nötig. Das allein brauche drei Jahre. Das Bauen sei in einem Jahr erledigt. Derartige aufwändige Verwaltungsverfahren habe es vor 170 Jahren noch nicht gegeben.

Die Kosten für die Erneuerung der Bogenbrücke belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Eine Anbindung an den Göltzschtalradweg ist geplant. Diese Anbindung auf einer Strecke von 150 Metern ist mit Grunderwerb verbunden. Auch das sei ein Grund, warum ein Planfeststellungsverfahren nötig ist. Noch ist der Freistaat Eigentümer der Brücke. Nach Fertigstellung wird jedoch die Stadt Reichenbach für Pflege und Instandhaltung zuständig sein.

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