Virtuoses Duo im Museum

Thomas Benke und Rodin Moldovan treten auf

Reichenbach.

Thomas Benke, der in Pfaffengrün bei Treuen aufgewachsene Pianist, hat seiner vogtländischen Heimat schon manches unvergessliche Konzert geschenkt. Am morgigen Sonntag ab 17 Uhr, steht im Reichenbacher Neuberin-Museum ein weiterer solcher Konzerttermin an. Der in Dessau lebende, unter anderem als Dozent am Konservatorium "Georg Philipp Telemann" in Magdeburg wirkende Benke hat dabei Rodin Moldovan an seiner Seite, den Solocellisten des Sinfonieorchesters Leipzig des Mitteldeutschen Rundfunks.

Auf dem Programm im Neuberin-Museum stehen drei anspruchsvolle Kammermusikwerke, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts geschaffen wurden. Sie hatten damals auf Anhieb Erfolg und haben bis in die heutigen Tage nichts von ihrem Reiz verloren. Zu Beginn ist Max Bruchs Adagio "Kol Nidrei" zu hören, das seine melodische Kraft und anrührende Lyrik aus dem gleichnamigen jüdischen Gebetsgesang schöpft. Es folgt die Sonate für Cello und Klavier in e-Moll, opus 38, von Johannes Brahms, in der der Komponist - ohne das Geringste an Originalität und Eigenständigkeit zu verlieren - den Vorbildern Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven huldigt.


Den Schluss des Abends bildet Richard Strauss' Cellosonate, opus 6. Die Komposition, geschrieben im Alter von 16 Jahren, verrät neben allem Talent auch ein enormes handwerkliches Können und lässt erkennen, welche hohen künstlerischen Maßstäbe der gebürtige Münchner seinem Schaffen von Jugend an zugrunde legt. (vm)

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