Virus aus dem All beflügelt junge Filmcrew

Mädchen und Jungen sind im Filmcamp, das im Schullandheim Netzschkau stattfindet, am Wirbeln. Mit Hilfe des SAEK Plauen entstehen in dieser Woche zwei Kurzfilme.

Netzschkau.

Ruhe am Set! Kamera ab! Und Action! - So heißt es diese Woche im Filmcamp im Schullandheim "Schönsicht" Netzschkau. Die Ferienfreizeit für Mädchen und Jungen von zehn bis 16 Jahren ist komplett ausgebucht.

Zwei Filmteams sind dabei, je einen Kurzfilm zu erstellen. Anleitung und Hilfe geben dabei im Rahmen ihrer medienpädagogischen Arbeit Mitarbeiter des Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanals (SAEK) Plauen. Wer schon immer einmal sein schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, seine Kreativität in ein Drehbuch umwandeln oder die Kamera selbst in die Hand nehmen wollte, ist im Filmcamp genau richtig.

Während sich die eine Gruppe, angeleitet von Kevin Meinel, das Thema "Hänsel und Gretel neu verfilmt" ausgesucht hat, schwebte der anderen Gruppe unter Leitung von Marie-Therese Stedry eher ein Endzeitdrama vor. "Ganz so düster wird es dann doch nicht", erzählt die 27-Jährige, die Kinder- und Jugendmedien an der Universität Erfurt studierte, zweieinhalb Jahre als Praxisberaterin an der Weinhold-Oberschule Reichenbach tätig war und jetzt neu ins SAEK-Team eingesteigen ist. "Kinder finden einen Stein, der vom Himmel gefallen ist. Und weil der ein Virus in sich birgt, bekommen sie rote Flecken. Der Vater ist zufällig Wissenschaftler und findet ein Heilmittel."

Eric (16) aus Chemnitz, der hinter der Kamera steht, meint: "Ich habe schon mal einen Film gedreht, Wir hatten das im Unterricht. Hier in Netzschkau macht es Spaß, ich bin zugleich Regisseur." "Ich schaue gern Filme und wollte selbst mal bei einem mitwirken. Deshalb habe ich mich für das Camp entschieden", sagt Leoni (11) aus Cottbus.

Nach der Einführung, der Entwicklung des Drehbuches und der Rollen standen am Dienstag und gestern Drehtage auf dem Plan. Schnitt und Musik folgen. Nach der Filmpremiere können alle das Werk auf DVD mit nach Hause nehmen.

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