Vogtland präsentiert sich als innovative Region mit Weitblick

Der Vogtländische Verein zu Berlin hat in der Hauptstadt für die Region kräftig die Werbetrommel gerührt. Damit Menschen nach Südwestsachsen kommen und dort auch bleiben, sind zwei Dinge von zentraler Bedeutung.

Plauen/Berlin.

Mehr als 160 Gäste, darunter der chinesische Wirtschaftsattaché Li, sind am Dienstag in die Sächsische Landesvertretung in Berlin gekommen, um sich über das Vogtland und die Vorzüge der Region zu informieren. Dazu eingeladen hatte der Vogtländische Verein zu Berlin, an dessen Spitze die CDU-Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas steht.

Das Vogtland war neben Firmenvertretern unter anderem mit Landrat Rolf Keil (CDU) sowie den beiden Oberbürgermeistern Raphael Kürzinger (CDU) aus Reichenbach und Ralf Oberdorfer (FDP) aus Plauen vertreten. "Mit der bereits siebten Vogtlandpräsentation haben wir eine weitere Facette des Vogtlandes gezeigt und damit unsere Region über deren Grenzen hinaus noch bekannter gemacht", erklärte Magwas, die die Veranstaltung gemeinsam mit der Landesvertretung des Freistaates Sachsen organisiert hatte.

Das Vogtland bietet nach Ansicht von Magwas alle Voraussetzungen, dass sich Unternehmer und Investoren wohl fühlen können: "Es ist zentral gelegen in der Mitte Europas und seit jeher geprägt von industrieller Tradition und Innovation, die sich bestens ergänzen."

Damit die Menschen in die Region kommen und dort auch bleiben, gelte es, deren Attraktivität als Lebens-, Arbeits- und Bildungsraum weiterzuentwickeln. Dafür seien zwei Dinge von zentraler Bedeutung: "Eine wichtige Rolle spielt die Digitalisierung, deren Chancen erkannt und umgesetzt werden müssen", so Magwas. Auch hier seien die Vogtländer auf Erfolgskurs: "Im Juli gab es den Startschuss zum flächendeckenden Ausbau des Vogtlands mit schnellem Internet." Das sei ein entscheidender Schritt, denn gerade im ländlichen Raum bedeute der Anschluss an das schnelle Internet den Anschluss an die Zukunft, betonte die Vereinsvorsitzende, die das Vogtland auch als "weltoffene und tolerante Region" darstellte. "Um innovativ arbeiten zu können, bedarf es eines bestimmten Klimas. Das Vogtland ist offen für neue Ideen und für neue Menschen. Innovationsfähigkeit und Toleranz gehen hier Hand in Hand", erklärte Yvonne Magwas.

In den von Julia Krittian vom ARD-Hauptstadtstudio moderierten drei Talkrunden zu den Themen Bildung, Forschung und Vertrieb kamen Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus dem Vogtland zu Wort. Im Anschluss gab es zahlreiche Gespräche zwischen Vogtländern und Gästen, die laut Magwas bei den Unternehmen auch zu neuen Kontakten führten. "Das Echo ist in jedem Fall positiv, das Vogtland kam als innovative Region gut rüber", so die CDU-Abgeordnete. (bju)

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