Vom Kalten Feld: Reichenbacher fotografiert Merkur-Transit

Hobby-Astronom Sven Trakis hat am Montag ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten gefeiert: Am Nachmittag verfolgte der Reichenbacher von einem Feld am Gewerbegebiet Kaltes Feld bei besten Bedingungen den Merkur-Transit. Dabei gelangen ihm wie schon beim Durchgang des Planeten vor mehr als drei Jahren mittels Spiegelteleskop und angeschlossener Canon Eos 450 wieder schöne Aufnahmen dieser Mini-Sonnenfinsternis. Allerdings musste Sven Trakis diesmal für die Fotos den heimischen Balkon im Neubau verlassen - von dort aus war die tief stehende Sonne nicht ins Visier zu bekommen. "Wie damals hat das Wetter aber wieder prächtig mitgespielt, wenn man vielleicht von den Temperaturen absieht", kommentierte der Sternengucker die Beobachtungsbedingungen. Im Mai vor drei Jahren zeigte das Quecksilber stolze 28 Grad Celsius, am Montag waren die Hände nach ein paar Minuten klamm. Fünf Stunden dauerte das Schauspiel, aufgrund des frühen Sonnenuntergangs hatte Sven Trakis allerdings ein kleineres Zeitfenster. Gegen 14.30 Uhr entstand so das Foto vom Transit, das den winzig erscheinenden Merkur zeigt. Auf den nächsten Durchgang muss der Planetenjäger indes länger warten. Erst am 13. November 2032 schiebt sich der innerste Planet des Sonnensystems wieder von Deutschland aus gesehen vor das Zentralgestirn. "Wenn alles passt, bin ich natürlich wieder am Start", sagt Sven Trakis - bis dahin wird der passionierte Fotograf sicher andere Sensationen vor die Linse bekommen. (gem)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...