Von Zierknoten bis Kletterwand

Kletter- und Outdoor-Abenteuer bietet ein Ferienlager im Schullandheim Limbach an. Doch es gibt noch mehr Ferienspaß.

Limbach.

17 Mädchen und Jungen aus der Region von Erfurt bis Chemnitz erleben in dieser Woche im Ferienlager Kletter- und Outdoor-Abenteuer im Awo-Schullandheim "Am Schäferstein" in Limbach.

Nach einem Abstecher zum Goldmuseum nach Buchwald übten sie sich an der Kletterwand und im Boulderraum des Schullandheimes, bevor am Dienstag der erste Tagesausflug anstand. Unter Anleitung des Outdoorteams Westerzgebirge ging es hoch hinauf auf den Klettersteig bei Erlabrunn, tief hinab ins Schaubergwerk "Glöckl" in Johanngeorgenstadt, wo die Kinder auch einen Drehbohrhammer sowie Eisen und Schlegel ausprobieren konnten, und auf die Bobbahn in Wurzelrudis Erlebniswelt in Eibenstock. Gestern Vormittag waren Knotenkunde, das Basteln von Schlüsselanhängern mit Zierknoten und Üben an der Kletterwand angesagt. Gesichert durch Betreuer erklommen die Kinder flink und geschickt die Giebelwand des Schullandheims. Am Nachmittag rief eine GPS-Tour. Heute geht es in den Kletterwald Werdau. "Außerdem wird es eine Nachtwanderung und ein Geländespiel geben. Im Wald können die Jungen und Mädchen aus Naturmaterial eine Behausung bauen", sagt Robert Breyer, der zum dritten Mal das Kletter- und Outdoorcamp leitet.

Aktuell sind noch zwei weitere Feriencamps in Limbach zu Gast. Bei "Let's Dance" dreht sich natürlich alles ums Tanzen. Den einen oder anderen neuen Tanzschritt oder -stil kann man da erlernen, bei der Disko ausprobieren und beim Abschlussauftritt den Eltern präsentieren. "Außerdem haben wir den Arbeitslosenverband Gadebusch mit 23 Kindern hier. Sie sind in unseren Finnhütten untergebracht", sagt Nicole Fehlau, die als gelernte Hotelfachfrau neue Leiterin des Schullandheims Limbach ist.

Michael Schwan, Chef der Awo-Schullandheime Vogtland, verweist auf Bauvorhaben im Objekt. Zurzeit ist die Firma Liebert Bau aus Netzschkau dabei, die Beckenkrone und das Umfeld des Feuerlöschteiches zu sanieren. In der ersten Schulwoche wird im Aufenthaltsraum eine Reaktionswand mit 64 hinterleuchteten Feldern montiert. Diese sogenannte T-Wall ist ein interaktives Sport- und Trainingsgerät, das Reaktion, Koordination und Bewegungsfähigkeit schult. Und der Spielplatz im Schullandheim wird Ende August um ein Seilspielgerät mit Stahlfachwerk ergänzt.

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