Wanderfreunde trotzen Schneeregen

Zirka 100 Teilnehmer sind "Rund um die Göltzschtalbrücke" unterwegs gewesen. Das Wetter hielt geübte Wanderer nicht ab.

Reichenbach.

An der 41. Familienwanderung "Rund um die Göltzschtalbrücke" haben am Samstag rund 100 Wanderfreunde teilgenommen.

"Das Wetter hat viele abgehalten, denn Wanderer schauen sich die Wettervorhersage an. Heute waren nur geübte Wanderer unterwegs. Bei einem Freiluftsport ist man eben witterungsabhängig. Wintersportler sind auch bei schlechtem Wetter unterwegs", sagte Harald Meckel, Vorsitzender des Vogtländischen Gebirgs- und Wandervereins Göltzschtalbrücke, der die Traditionswanderung veranstaltet.


Der Verein hatte alles gut vorbereitet. Die Wege waren ausgeschildert. Heißer Kaffee, Kuchen und Grillgut warteten auf die Rückkehrer. Angesichts des Schneeregens und der niedrigen Temperaturen waren Organisatoren und Wanderer froh, dass sie das Alte Wasserwerk im Park der Generationen nutzen konnten. Die Betreuer an den Kontrollpunkten Alaunstraße und Friesen hatten es da deutlich schwerer.

Mit 47 hatten die meisten Teilnehmer die 13-Kilometer-Strecke unter die Füße genommen. Sie führte über Mylau und Friesen zurück zum Start im Park der Generationen. Joachim Kreißler aus Chemnitz machte sich wie 23 weitere Wanderfreunde zur 18-Kilometer-Tour auf. Zur Unterstützung hatte er seine Frau und die Enkelin mitgebracht, die sich mit der kleinen Runde über acht Kilometer begnügten. "Ich bin seit 1980 oder 1981 jedes Mal dabei. Durch die vielen Jahre kenne ich die Strecken schon. Die Göltzschtalbrücke ist immer sehenswert. Nur heute verdeckte der Dunst die Sicht", sagte er. Dabei hielt die lange Strecke gleich mehrere Möglichkeiten zum Blick auf das bekannteste Bauwerk des Vogtlandes bereit, denn sie führte über den Höhenweg am Umsetzer vorbei nach Reinsdorf und damit ins Thüringische, von wo aus die Brückenrückseite gut sichtbar ist. Kreißler kam kurz nach Mittag einigermaßen durchnässt am Wasserwerk an. Um diese Zeit hatten alle Wanderer die Kontrollpunkte passiert. Nur ein paar Langstreckler waren noch auf dem Rückweg.

Ursprünglich sollten die Buchwalder Jagdhornbläser am frühen Nachmittag spielen. Da die wenigen Wanderer jedoch eine schnelle Rückkehr in wärmere Gefilde bevorzugten, wurde der Auftritt abgesagt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...