Werkstatt für Behinderte schließt

Reichenbach.

Die Lebenshilfe Reichenbach schließt ihre Werkstatt für Behinderte ab Montag, 23. März, vorerst bis einschließlich 17. April. Das ist am Mittwoch dem sächsischen Sozialministerium und den Kostenträgern mitgeteilt worden. Der geschäftsführende Vorstand Torsten Stolpmann begründete den Alleingang damit, dass von der Landesregierung in der Corona-Krise anders als zu Schulen und Kitas keine Entscheidung zu Behindertenwerkstätten getroffen wurde. Man fühle sich im Stich gelassen. In Reichenbach seien 220 Personen betroffen. Am Freitag sickerte durch, dass es jetzt auch in Sachsen eine Allgemeinverfügung zum Betretungsverbot für Behinderten-Werkstätten gibt. Sie trete laut Ministerium aber erst am Tag nach Bekanntgabe im Sächsischen Amtsblatt in Kraft. (gb)


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