Weiße Elster: Naturschützer besorgt

Sieben Verbände und Vereine aus dem Vogtland sowie drei Beauftragte der Region haben sich in einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Sie erheben vier Forderungen.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    4
    Tauchsieder
    03.07.2020

    Hier haben es zumindest zwei nicht begriffen um was es eigentlich geht. Diese Zwei befinden sich auf der falshen Kommentarebene, deren Äußerungen haben mit dem Artikel nicht zu tun!

  • 1
    3
    BuboBubo
    03.07.2020

    Mit pauschalen Aussagen muss man vorsichtig sein. Die Vermutung, dass Naturschutzverbände gegen zukünftige Talsperrenbauten und die Errichtung von Pumpspeicherwerken zu Felde ziehen werden, ist tatsächlich nicht von der Hand zu weisen. Prominente Beispiele sind die Kontroversen um das Pumpspeicherwerk Goldisthal und die Trinkwassertalsperre Leibis. Beide Projekte wurden gegen den Widerstand von BUND Thüringen, Grüner Liga und Bund Naturschutz Bayern letztlich doch durchgesetzt. Dass das Resultat der Bautätigkeit, insbesondere am Pumpspeicherwerk Goldisthal, als ein besonders wertvolles Biotop anzusehen sei, wird aber wohl niemand behaupten wollen. Insofern braucht man den Naturschützern keinen Vorwurf daraus machen, dagegen vorgegangen zu sein – letztendlich sind sie ja als Anwalt der Natur und nicht als Anwalt der Energiewirtschaft aufgetreten. Immerhin hat der BUND mit einer aussichtslosen Klage gegen dieses Vorhaben erhebliche Mittel für die Naturstiftung DAVID „eingeworben“. Damit konnten an anderer Stelle, z. B. an der Hohen Schrecke, bedeutende Naturschutzprojekte initiiert werden.
    Im Resultat haben wir jetzt also eine zerstörte Landschaft am Großen Farmdenkopf, die der Energiewende nützlich sein kann, und eine an anderer Stelle aufgewertete Naturfläche. Was wäre wohl ohne das Engagement der Naturschutzverbände, hier speziell des BUND, herausgekommen?

  • 7
    3
    Deluxe
    03.07.2020

    Die gleichen Verbände, die das künstlich angelegte Gewässer "Talsperre Pirk" hier (zu Recht!) als bedeutendstes Brutgewässer für Wasservögel in der Region bezeichnen, würden jeden Talsperrenneubau verhindern.

    Wie das alles zusammenpaßt, konnte mir noch keiner erklären. Als die bestehenden Stauseen gebaut wurden, war das auch ein enormer Eingriff in die Natur. Hat nur damals niemanden zu Protesten angeregt. Heute sind diese damaligen Eingriffe für den Naturschutz sehr wichtig.

    Das heißt:
    Nicht alles, was neu gebaut wird, muß auch verteufelt werden. Ich kann mir eine Energiewende ohne neue Talsperren, besonders aber ohne neue Pumpspeicherwerke als Energiespeicher nicht vorstellen. Dennoch wird es derlei niemals als Neubauten geben, weil die Naturschutzverbände...Sie wissen schon...

  • 3
    4
    BuboBubo
    03.07.2020

    @Tauchsieder: Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie klingt das nach dem Bellen eines getroffenen Hundes...

  • 6
    2
    1970449
    03.07.2020

    Gut, dass es noch so kluge, tatkräftige Foristen wie T... gibt, die den Nichtsnutzen und Heißdampfpfeifen dieser Verbände und den damit verseilschafteten Ehrenamtlichen endlich mal die Richtung weisen, in die sie sich zu bewegen haben!

  • 6
    3
    Tauchsieder
    03.07.2020

    Ergänzend wäre noch anzumerken, das Drohen mit der Faust in der Hosentasche, oder das herumrennen mit erhobenen Zeigefinger hat noch nie jemand beeindruckt, schon gar nicht das LRA.
    Wenn ich so etwas einfordere, muss ich auch mit allen Konsequenzen leben und dies bis zum "bitteren" Ende durchziehen. Ansonsten bleiben dies nur "warme Worte" und gehen den Weg alles Irdischen.
    Gut gebrüllt "Häschen".

  • 7
    6
    Tauchsieder
    03.07.2020

    Nach dem lesen dieses Artikels ist man so schlau wie vorher. Was wollen eigentlich diese sieben Verbände und warum haben da nicht alle mitgezogen, es fehlen doch ein paar starke "Player" in dieser Liste?
    Die Elsteraue ist fast auf ihrer gesamten Länge im Vogtlandkreis ein FFH-Gebiet, ausgenommen die innerstädtischen Bereiche entlang dieses Fluss. Damit hat dieser gesamte Bereich den dritthöchsten Schutzstatus. Nur die Ausweisung als Nationalpark, oder als Naturschutzgebiet würde dies noch toppen.
    Vor ein paar Jahren, als das LRA Vogtlandkreis einen Schwarzbau in dieses Schutzgebiet gebaut hat, waren es genau diese sieben Verbände die mit "Abwesenheit" glänzten. Man sah keinen Handlungsbedarf und gegen das LRA geht nun schon gar nicht usw.. Dort hätte man sich mehr Engagement dieser Verbände erwartet und nicht Jahre später, als der Drops bereits gelutscht war.
    Diese Verbände sollen keinen höheren Schutzstatus verlangen, sondern sollen das LRA auffordern die Finger von diesen geschützten Flächen zu lassen. Damit wäre schon allen viel gedient. Die Grüne Liga hat einen Weg aufgezeigt wie man dagegen vorgeht. Außer heißen Dampf zu erzeugen hat man wieder mal ein Lebenszeichen von sich gegeben. Ob dies das LRA beeindruckt mag bezweifelt werden.